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"Das hat Vorzeigecharakter": Hamburgs Innensenator Michael Neumann stellte in Luhmühlen Bewerbung für Olympia 2024 vor

Nach der Diskussion (v. li.): André Bock, Michael Neumann, Rainer Rempe, Michael Grosse-Brömer und Hans-Heinrich Aldag (Foto: C. Horend)
ce. Luhmühlen. Die Sportler sollen wieder in den Mittelpunkt der größten Sportveranstaltung der Welt rücken. Das ist das Ziel des Hamburger Bewerbungskonzeptes für die Olympischen Spiele 2024. Das Konzept stellte Michael Neumann, Hamburgs Senator für Inneres und Sport, jetzt auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Grosse-Brömer am potenziellen Olympia-Schauplatz auf dem Reitsport-Turniergelände in Luhmühlen vor.
Mit dabei waren Landrat Rainer Rempe, CDU-Landtagsabgeordneter André Bock und Hans-Heinrich Aldag, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag.
Bei einer Olympia-Eröffnungsfeier 2024 in Hamburg sollen die Sportler laut Michael Neumann zunächst per Barkasse von Finkenwerder entlang der Landungsbrücken zum noch zu errichtenden Olympiastadion auf dem Kleinen Grasbrook fahren. So solle die positive Stimmung in der Stadt für die Athleten spürbar werden.
"Auch im Sinne der Nachhaltigkeit hat die Bewerbung Vorzeigecharakter", begrüßte Michael Grosse-Brömer die Ausführungen Neumanns. Für alle zu errichtenden Gebäude gebe es demnach bereits heute Konzepte für die Nachnutzung. Eine Überkapazität an Hotelzimmern - so Neumann - solle erst gar nicht entstehen, denn für die Zeit der olympischen und paralympischen Spiele würden Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen festmachen und als Unterkunft dienen.
In einer von Grosse-Brömer moderierten Podiumsdiskussion mit Rainer Rempe und André Bock wurde schließlich deutlich, dass der Landkreis Harburg die Chancen, die Olympia 2024 in Hamburg auch für die Region bietet, erkannt hat. "Wir sind Feuer und Flamme", waren sich alle Beteiligten einig.
- Im Rahmen ihrer Projektwoche "Olympische Spiele 2024" besuchten Zwölftklässler aus Hamburg-Wilhelmsburg ebenfalls Luhmühlen. Ausbildungszentrums-Geschäftsführer Dr. Roland Wörner und Julia Otto von der Turniergesellschaft machten die Gästen mit dem Geschehen auf dem Gelände vertraut. "Von seiner weltweiten Bekanntheit im Reitsport kann Luhmühlen bei der Olympia-Bewerbung Hamburgs nur profitieren. Auch eine Nachhaltigkeit ist bei unseren Sportstätten gewährleistet", erklärte Roland Wörner mit Blick auf das am 29. November stattfindende Referendum. Dann stimmen die Hamburger über die Bewerbung ihrer Heimatstadt ab. "Die Spiele in Hamburg würden viel kosten. Aber sie wären ein einmaliges Event, dass man sich nicht entgehen lassen sollte", sagte Christian Prost, einer der Schulprojekt-Leiter. Zum Schluss lud Julia Otto die Schüler und Lehrer zu den Vielseitigkeitsturnieren im Juni 2016 in Luhmühlen ein.