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Krankenhaus Salzhausen: Landkreis Harburg und Insolvenzverwalter handeln Übernahmevorschlag aus - Gläubigerausschuss stimmt am Freitag ab

Kreiskrankenhäuser-Geschäftsführer Norbert Böttcher
ce. Salzhausen. Das Tauziehen um die Zukunft des insolventen Krankenhauses Salzhausen hat womöglich ein Ende: Insolvenzverwalter Jan Ockelmann und der Landkreis Harburg haben am Mittwoch einen Geschäftsbesorgungsvertrag ausgehandelt, der am Freitag dem Gläubigerausschuss der Klinik zur Entscheidung vorgelegt wird. Über Inhalte des Übernahmevorschlages wurde Stillschweigen vereinbart, um der Entscheidung der Gläubiger nicht vorzugreifen. Sollte der Landkreis den Zuschlag erhalten, wird der Kreisausschuss am 25. August über nächste Schritte beraten.
"Ich persönlich bin über das Ergebnis unserer Verhandlungen ebenso wie über die Geschwindigkeit und die Offenheit, mit der auch problematische Punkte besprochen wurden, sehr erfreut", sagte Jan Ockelmann. Er sehe in einer Übernahme des Krankenhauses durch den Kreis eine "gute Perspektive für den Gesundheitsstandort Salzhausen".
Im Auftrag des Landkreises führte Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Kreiskrankenhäuser Winsen und Buchholz, die Verhandlungen. "Ich freue mich über die vertrauensvolle Atmosphäre des Gesprächs und hoffe, dass wir nun schnell zu einer zukunftsfähigen Lösung im Interesse der Gesundheitsversorgung für die Menschen im Landkreis Harburg kommen."