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Höhne und Lakämper sind das neue Schulleitungs-Team am Gymnasium Meckelfeld

Freuen sich auf ihre neuen Aufgaben: Schulleiter Hans-Christian Höhne (li.) und sein Stellvertreter Olaf Lakämper
kb. Meckelfeld. „Ich merke jeden Tag, dass meine Entscheidung richtig war!“, sagt Hans-Christian Höhne. Der 63-Jährige leitet seit Schuljahresbeginn das Gymnasium Meckelfeld. Ebenfalls neu in der Schulleitung ist sein Stellvertreter Olaf Lakämper (49), der vom Luhe-Gymnasium in Winsen kommt. Am Meckelfelder Gymnasium ist Höhne kein Unbekannter. Bevor er 1997 an die Bezirksregierung und später an die Herderschule in Lüneburg wechselte, unterrichtete er 15 Jahre lang Mathe und Physik in Meckelfeld und kehrt damit nun an seinen alten Wirkungsort zurück. „Es ist schon ein bisschen witzig, wenn ich jetzt auf Eltern treffe, die früher mal meine Schüler waren“, erzählt Höhne.
Neuer Schulleiter im Alter von 63 Jahren - ist das ein gut durchdachter Schritt? Für Höhne auf jeden Fall. „Es gibt einen klaren Plan, den ich auch offen mit allen Kollegen kommuniziert habe. Ich möchte das noch fünf Jahre lang machen, das ist auch ausreichend, um eigene Vorstellungen umzusetzen“, sagt Höhne. Damit dieser Plan klappt, wird er nach vier Jahren Antrag auf ein Verlängerungsjahr stellen - denn eigentlich wäre dann schon Zeit für den Ruhestand.
Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Lakämper, der Sport und Geschichte unterrichtet, setzt Höhne vor allem auf Transparenz. „Wir wollen möglichst viele Menschen, das heißt Kollegen ebenso wie Schüler und Eltern, in unsere Überlegungen und Entscheidungen einbinden“, sagt Höhne. Neben regelmäßigen Treffen mit Schüler- und Elternvetretern und dem Personalrat sei es im Schulalltag auch einfach wichtig, als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, so Lakämper. Große Veränderungen planen beide erstmal nicht. „Wir müssen jetzt erst einmal Informationen und Eindrücke sammeln und schauen, wie der Schulalltag läuft“, berichtet Höhne. Grundsätzlich sei das Gymnasium Meckelfeld gut aufgestellt, aber natürlich gebe es immer Raum für Veränderungen. „Ein Thema wäre zum Beispiel der Ganztagsbereich. Da könnten wir schauen, inwiefern sich das Angebot ausweiten lässt. Aber das ist natürlich auch immer eine Frage der Finanzen“, sagt Höhne.
Grundsätzlich würden sich Höhne und Lakämper mehr Kontinuität in der Schulpolitik und eine bessere Unterrichtsversorgung wünschen. „Beides ist letztlich Voraussetzung für eine gute Unterrichtsqualität. Die derzeitigen Zahlen bei der Unterrichtsversorgung sind eine reine Milchmädchenrechnung“, so Höhne.