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Müll und umgekippte Bank: Ärger über Zustände am Maschener See

Der Mülleimer ist voll - also wird der Unrat einfach daneben gelegt (Foto: privat)
kb. Maschen. „Ich habe das Gefühl, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer“, ärgert sich ein WOCHENBLATT-Leser über die Zustände am Maschener See. Beinahe täglich unternimmt er dort Spaziergänge, allzu häufig fallen ihm dabei überfüllte Mülleimer und Unrat ins Auge. Zuletzt lag wochenlang eine Holzbank im Wasser, die von der Uferböschung in den See gefallen war. „Es ärgert mich, wie wenig sich die Gemeinde darum kümmert, wie es rund um den See aussieht“, sagt der Seevetaler, der sich schon mehrfach an die Gemeinde gewandt und auf die Missstände aufmerksam gemacht hat.
Laut Gemeindesprecherin Svenja Riebau hat die Verwaltung bereits auf die Hinweise reagiert. „Die Mülleimer wurden geleert und die Bank aus dem Wasser entfernt“, sagt sie. Eine neue Sitzgelegenheit wird zumindest an selber Stelle zunächst nicht aufgestellt. „Der See hat sich an dieser Uferseite stark ausgewaschen, weshalb es keinen Sinn macht, genau dort wieder eine Bank aufzustellen“, so Riebau. Grundsätzlich würden die Mülleimer am See wöchentlich, im Sommer sogar zum Teil zwei Mal wöchentlich geleert. Im Winter geschehe dies allerdings seltener, gibt Riebau zu. „Wenn dann, z.B. zu Silvester, am See gefeiert oder im Sommer gegrillt und dann verstärkt Müll entsorgt wird, kann es schon mal sein, dass die Abfallbehälter überquellen“, sagt Riebau.
Wer selber derartige Missstände entdeckt, Schäden melden oder der Gemeinde nützliche Hinweise geben will, hat dazu über das Portal „Bürgertipps“ auf der Gemeinde-Homepage www.buergertipps.seevetal.de Gelegenheit. Auch per Smartphone kann das Portal aufgerufen werden, dafür steht eine App zur Verfügung. Auch Bilder und Dokumente können so an die Gemeinde übermittelt werden.
Der WOCHENBLATT-Leser hofft, dass die Gemeinde künftig besser darauf achtet, wie es rund um den Maschener See aussieht: „Ein Spaziergang dort bietet eine so gute Erholung vom Alltagsstress, es wäre schade, wenn man sich dabei ständig über Müllberge ärgern müsste.“ Dabei würde natürlich auch helfen, wenn Abfälle nicht einfach neben die Mülleimer geworfen wird.