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Der Mann im Mittelpunkt: Predigtpreis für Pastor Volker Dieterich-Domröse aus Stade

Hat den ersten deutschen Männer-Predigtpreis gewonnen: der Stader Pastor Volker Dieterich-Domröse
lt. Stade. Eine Sprache, die auch dem seltenen Kirchenbesucher vertraut ist, spricht der Stader Pastor Volker Dieterich-Domröse (54) im Gottesdienst. Für eine szenische Predigt, in der ein Mann im Mittelpunkt steht und sich mit seinem Glauben auseinandersetzt, hat er jetzt den bundesweit ersten Predigtpreis der Männerarbeit der Evangelischen Kirche gewonnen.
"Ich versuche immer so zu predigen, dass alle Menschen die Inhalte auf ihr Leben beziehen können", sagt Dieterich-Domröse. Eine "andere Sprache speziell für Männer" wähle er nicht. Gleichwohl ist er sich bewusst, dass Männer sich für andere Themen interessieren und oft von anderen Problematiken angesprochen werden als Frauen.
In Dieterich-Domröses ausgezeichneter Predigt steht ein Vater im Mittelpunkt, der seit seiner Konfirmation kaum in der Kirche war. Bei einer Flasche Rotwein überlegt er, wie er seiner gerade getauften Tochter ein eigenes Glaubensbekenntnis schreiben kann. Die Predigt hat Dieterich-Domröse schon einmal während einer Sommerpredigtreihe in der Stader Markus-Kirchengemeinde gehalten.
Volker Dieterich-Domröse stammt aus Melle bei Osnabrück und hat in Göttingen, Münster und Tübingen Theologie und Philosophie studiert. Seit 1995 ist er als Pastor in der Stader Markus-Kirchengemeinde tätig.
Der Pastor ist mit Sonja Domröse, Pastorin und Kommunikationsmanagerin des Sprengels Stade, verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter (12 und 18). In seiner Freizeit geht Volker Dieterich-Domröse beim Geocachen gern auf Schatzsuche.
Seinen Preis teilt sich Dieterich-Domröse mit zwei weiteren "Predigern" aus Baden-Württemberg. Die offizielle Verleihung findet bei einem Gottesdienst am Mittwoch, 13. November in Hannover statt.
Der Männertheologische Predigtpreis wurde ausgeschrieben zur Förderung des Dialoges zwischen Männern und der Kirche. Laut der Männerarbeit der Evangelischen Kirche machen sich Männer als Gottesdienstbesucher eher rar. Wenn sie doch in die Kirche kommen, gehen sie oft kritisch mit dem Gottesdienstverlauf und den Predigtinhalten um. Die kirchliche Männerarbeit hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Lebenswelten von Männern und ihre Glaubensfragen in den Fokus zu stellen und in die theologische Praxis umzusetzen.

http://www.markuskirche-stade.de
http://www.maennerarbeit-ekd.de