Hartz IV

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Flüchtlingsunterkünfte in Stade: "Die Satzung ist nicht der Weisheit letzter Schluss"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 08.03.2016

bc. Stade. Wenn er wüsste wie, würde er es vielleicht anders lösen. Er weiß es aber derzeit nicht besser und deshalb hat der Erste Stadtrat Dirk Kraska der Politik im Sozialausschuss eine Benutzungsgebührensatzung für die Unterbringung ausländischer Flüchtlinge in städtischen Unterkünften vorgeschlagen, von der er selbst nicht vollends überzeugt ist. Trotzdem empfahlen die Politiker dem Verwaltungsausschuss und Rat einstimmig...

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Schock für Rentnerinnen: Mogelpackung Mütterrente

Oliver Sander
Oliver Sander | am 26.09.2014

Plus wird durch Minderung der Witwenrente wieder aufgezehrt / "Das ist Betrug des Staates an den Müttern" os. Buchholz. Das Wahlkampf-Geschenk der CDU/CSU zur vergangenen Bundestagswahl klang vielversprechend: Durch die sogenannte Mütterrente sollten Erziehungszeiten von "bisher benachteiligten Müttern", deren Kinder vor 1992 geboren wurden, mit einem zusätzlichen Rentenpunkt anerkannt werden. So stand es im Wahlprogramm. In...

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"Soziale Integrationshilfen nutzen"

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 28.02.2014

Raus aus der Sackgasse: Ärztin will Hartz-IV-Empfänger aus dem Altländer Viertel helfen tp. Stade. In einer "schlechten Gegend" zu wohnen, kann zur Geißel werden: Als abgestempelt und in einer sozialen Sackgasse fühlt sich Pascal Wedel (25) aus dem Multi-Kulti-Quartier Altländer Viertel in Stade. Nachdem das WOCHENBLATT über die Probleme des jungen Hartz-IV-Empfängers berichtete, meldet sich Dr. Gabriele Brockhausen zu Wort....

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Wohnadresse wie ein Stigma

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 11.02.2014

Sackgasse Altländer Viertel in Stade / Bewohner klagt: "Hier kommt man ganz schlecht wieder raus" tp. Stade. Kommen die Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" im Altländer Viertel in Stade nicht bei den Menschen an? Trotz sichtbar positiver Veränderungen wie schmucke Einfamilienbungalows, moderne Altenwohnanlage, Stadtteilhaus und gestiegenes subjektives Sicherheitsgefühl aufgrund der Polizeipräsenz...

Kurz notiert: Das ist noch in Neu Wulmstorf passiert

Björn Carstens
Björn Carstens | am 17.12.2013

• Hermann Siems darf mit seinem "Grünen Warenhaus" am Bahnhof in Neu Wulmstorf bleiben. Das empfahl der gemeindliche Bauausschuss einstimmig - mit den Stimmen der SPD, die sich ursprünglich weigern wollten, den B-Plan für den Traditionsbetrieb auf rechtlich sichere Füße zu stellen • Die Gruppe FDP/Die Linke im Gemeinderat beantragt, Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfängern die Gebühren für gemeindliche Leistungen zu...

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Trendwende bei Hartz IV? Zweifel sind angebracht

Tom Kreib
Tom Kreib | am 01.11.2013

tk. Landkreis. "Die Trendwende ist geschafft", verkündete die Bundesagentur für Arbeit (BA) in einer bundesweit publizierten Pressemitteilung am Montag. Die Nachricht über sinkende Widersprüche und Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide sind für Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der BA, ein Beleg dafür, dass das Vertrauen in die Jobcenter gewachsen sei. Sind weniger Klagen und Widersprüche tatsächlich eine gute Nachricht? Ist Hartz IV...

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Gibt es zu wenig Hortplätze in Tostedt?

Bianca Marquardt
Bianca Marquardt | am 18.06.2013

bim. Tostedt. Gibt es zu wenig Hortplätze in der Samtgemeinde Tostedt, und sind diese zu teuer? Das fragt sich eine alleinerziehende, berufstätige Mutter, deren Kind ab Sommer die Grundschule Poststraße besucht. Grundsätzlich, so sagt Samtgemeinderat Stefan Walnsch, bestehe ein gutes Angebot für die Betreuung von Grundschulkindern. Was die Ausweitung an reinen Hortplätzen angeht, würden in der Verwaltung derzeit entsprechende...

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Bringt das Jobcenter einen Mann um den Job?

Tom Kreib
Tom Kreib | am 10.05.2013

tk. Buxtehude. Sven K (37)* sieht sich als Opfer von Behördenwillkür. Das Jobcenter Buxtehude habe ihn durch das Verschleppen seines Antrags auf Fahrkostenzuschuss um eine Festanstellung gebracht. Statt Geld für ein Monatsticket bekam K* ein schriftliches Hausverbot. Der Buxtehuder Jurist Christian Au, Fachanwalt für Sozialrecht, nennt diese Geschichte "völlig verrückt". So könne man nicht mit Menschen umgehen, lautet sein...

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"Kein Ermessensspielraum"

Bianca Marquardt
Bianca Marquardt | am 08.03.2013

Jobcenter-Sprecher bittet um Verständnis für seine Kollegen / Messerattacke hat Spuren hinterlassen bim. Buchholz. Der 52-jährige Arbeitsuchende, der im vergangenen September im rheinischen Neuss eine Jobcenter-Sachbearbeiterin mit dem Messer attackierte und tötete, steht seit Mittwoch vor Gericht. Der Fall hat die Jobcenter-Mitarbeiter bundesweit schockiert - auch in Buchholz und Winsen. Bei der Gewährung von Leistungen...