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Die erste Mitfahrbank im Landkreis Harburg steht in Heidenau

Reinhard Riepshoff macht es vor: Auf der Mitfahrbank warten Heidenauer, wenn sie mitgenommen werden möchten
bim. Heidenau. Um den Öffentlichen Personennahverkehr in der SamtgemeindeTostedt zu verbessern, stimmte der Rat jüngst der Beibehaltung der Linie Königsmoor - Otter - Tostedt und dem Ausbau um zwei zusätzliche Fahrten zu. Das lässt sich die Samtgemeinde 38.000 Euro kosten, 57.000 Euro steuert der Landkreis Harburg bei. Doch auch die Heidenauer Bürger haben mehr Bedarf, nach Tostedt zu kommen, als Busse verkehren. Daher initiierte Bürgermeister Reinhard Riepshoff nun eine Mitfahrbank - die erste im Landkreis Harburg.
"Für die Pendler nach Hamburg ist das Angebot des HVV bis Tostedt und die Anbindung an den Metronom und die Buslinien zu bestimmten Zeiten gegeben. Aber um über den Tag zum Einkaufen oder zu Ärzten nach Tostedt zu kommen, ist das Angebot nicht ausreichend", sagt Bürgermeister Reinhard Riepshoff. "Die Idee einer Mitfahrbank habe ich im Internet gefunden. Ein Ort in Brandenburg hat das gemacht", erläutert er.
Und so funktioniert's: Bürger, die nach Tostedt möchten und selbst kein Auto haben, setzen sich auf die Bank an der K15 (Tostedter Straße) und warten auf Pkw-Fahrer, die bereit sind, sie mitzunehmen. "Wenn man jemanden im eigenen Pkw befördert, ist derjenige über die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeugführers mit versichert", hat sich Riepshoff bei einem Versicherungsfachmann informiert.