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Remise fürs Feuerwehrhaus Otter und neuer Ölabscheider in Tostedt

Das Feuerwehrhaus in Otter soll um eine Remise ergänzt werden
bim. Tostedt. Erst rund ein Jahr alt, und schon gibt es Erweiterungsbedarf? Für leichte Verstimmung sorgte in der Sitzung des Tostedter Feuerschutzausschusses die Diskussion um den Anbau einer Remise am neuen Feuerwehrgerätehaus in Otter. Den hat die CDU/WGW-Gruppe beantragt, weil Lagerflächen fehlen.
Wie berichtet, war der schmucke 350-Quadratmeter-Neubau für rund 700.000 Euro im September vergangenen Jahres mit vielen lobenden Worten eingeweiht worden. Von der ersten Idee bis zum Einzug, so hatte damals Ortsbrandmeister Klaus Meinecke berichtet, seien fast zwölf Jahre vergangen.
In der konkreteren Planungsphase hatte es bereits im August 2013 Diskussionen gegeben, als drei Architekten ihre Entwürfe für das vereinbarte Raumprogramm vorstellten - mit Kosten zwischen 967.000 und 1,23 Millionen Euro. Wie sich herausstellte, hatte die Verwaltung damals im Vorfeld versäumt, den Architekten den vorgesehenen - geringeren - Kostenrahmen mitzuteilen.
In dem aktuellen Antrag geht es - "nachdem der Dachboden des neuen Gerätehauses nicht als Lagerfläche ausgebaut" und auch das alte Feuerwehrhaus verkauft ist - um die Schaffung von Unterstellmöglichkeiten, u.a. für den Anhänger und Zelte der Jugendfeuerwehr.
Klaus-Dieter Feindt (SPD) stellte die Frage, weshalb der Dachboden nicht ausgebaut wurde. In seiner Erinnerung waren Ausbau und Treppe Bestandteil des Ratsbeschlusses gewesen. Auch Rolf Aldag (CDU) war irritiert über den nicht erfolgten Dachbodenausbau. Wolfgang Zahn (CDU) berichtete hingegen: "Wir hatten damals keine reguläre Treppe geplant. Und Material über Leitern hochzutragen, ist nicht zulässig." Kopfschüttelnd hörte sich Ortsbrandmeister Meinecke die Wortbeiträge an. "Die Treppe konnte nicht realisiert werden, weil sonst die Maße für den Jugendraum nicht hätten eingehalten werden können. Die Zeichnung ist so durchgegangen", erläuterte er. "Ich bin kein Reparaturbeauftragter", schimpfte Feindt, "wenn wir gewusst hätten, dass auch Zelte und Anhänger untergebracht werden müssen, hätten wir von vornherein anders geplant."
Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam versprach, den Sachverhalt zu prüfen.
Letztlich spielte der Dachbodenausbau keine Rolle mehr, zumal ein Anhänger - auch mit Treppe - schlecht auf einen Dachboden hätte getragen werden können.
So stimmte der Auschuss dem CDU/WGW-Antrag auf Errichtung einer Remise zu. Welche der drei von Patrick Scholbe von der Verwaltung vorgestellten Varianten eines Remisen-Neubaus für 20.000 bis 25.000 Euro realisiert wird, soll die Verwaltung nun mit der Feuerwehr Otter abstimmen und dann nochmal im Feuerschutzausschuss beraten lassen.