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Gelungene Aktion der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Winsen

Bei der Aktion in Winsen (v. li.): Kristina Lewerenz, Britta Weimann und Birgit Eckhoff vom AsF-Vorstand (Foto: AsF Winsen)
ce. Winsen. Noch immer verdienen Frauen bei gleicher Qualifikation für dieselbe Arbeit
durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer. Darauf hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) kürzlich am diesjährigen Equal-Pay-Day in Winsen aufmerksam gemacht. Die AsF-Mitglieder luden die Besucherinnen eines verkaufsoffenen Sonntags in der Innenstadt ein, sich an einer Rabattaktion zu beteiligen. Bei mehreren örtlichen Unternehmen erhielten sie an diesem Tag eine Ermäßigung auf ein Produkt oder eine Dienstleistung.
"Die ungleiche Entlohnung von Frauen liegt auch daran, dass sie ihre Karriere für die Familienplanung zurückstellen, schlechter bezahlte Berufszweige, beispielsweise in der Pflege oder Betreuung von Kindern, wählen und weil sie sehr viel öfter in Teilzeit arbeiten", erklärt die AsF-Vorsitzende Britta Weimann. "Besonders die Teilzeitarbeit wirkt sich für die Frauen auf längere Sicht negativ aus. Sie bedeutet oft weniger Lohn bei gleicher Arbeit, geringere Aufstiegschancen und später weniger Rente. So wird die Lohnlücke von 21 Prozent später zu einer Rentenlücke von 54 Prozent", rechnete Weimann vor. Deshalb begrüße die AsF das Vorhaben der SPD-Bundestagsfraktion, das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit ganz oben auf die Tagesordnung der neuen Bundesregierung zu setzen.