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Kirchliche Impulse für die Stadt Winsen gesetzt

Rainer Rempe zeichnete Hildegard Rosczyk aus (Foto: Landkreis Harburg)
thl. Winsen. "Insgesamt 17 Jahre - von 1997 bis 2014 - war Hildegard Rosczyk Vorsitzende des Herbergsverein Winsen. Unter Ihrer Führung hat sich der Verein von einer damals rein stationären Einrichtung der Nichtsesshaftenhilfe zu einer diakonischen Einrichtung der Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe sowie der Jugendberufshilfe für den Landkreis Harburg entwickelt, der heute mit rund 50 Mitarbeitern über 1.000 Menschen betreut", sagt Landrat Rainer Rempe in seiner Laudatio, als er am Montag im Kreishaus im Rahmen einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Verdienstordens an die Winsenerin Hildegard Rosczyk (65) verlieh (das WOCHENBLATT berichtete).
Nach dem Luhe-Kiesel der Stadt Winsen und dem Goldenen Kronenkreuz der Diakonie - beides in 2014 - ist es jetzt die dritte Auszeichnung für Rosczyks ehrenamtliches Engagement.
"Der Herbergsverein kooperiert eng mit dem Landkreis und gemeinnützigen Trägern und bietet inzwischen auch für geflüchtete Menschen Beratung und Beschäftigung an", so Rempe weiter. "Das zeigt, wie weitsichtig Ihre Arbeit war und wie nachhaltig sie bis heute fortwirkt."
Angefangen hat Hildegard Rosczyk 1979 mit der Übernahme der ehrenamtlichen Leitung einer Mutter-Kind-Gruppe in der Kirchengemeinde St. Marien. Drei Jahre später wurde sie in den Kirchenvorstand gewählt und hat dort "in ganz unterschiedlichen Funktionen nicht nur das Gemeindeleben geprägt, sondern auch kirchliche Impulse für die Stadt Winsen gesetzt". Darüber hinaus hat Hildegard Rosczyk von 1985 bis '98 im Schulelternrat sowie von 1984 - '99 als Jugendtrainerin der Handballgemeinschaft Winsen gewirkt. Seit 2012 ist die Geehrte zweite Vorsitzende des Brahms-Freundeskreis.