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"Koma" im Egons

Marie, gesoielt von Katharina Ritmeier, fällt durch exzessiven Alkohlkonsum ins Koma und verstirbt
bs. Winsen. Ein eindrucksvolles Theaterstück zum Thema Alkoholprävention, erlebten jetzt rund 200 Schüler der 8. Klassen verschiedener Winsener und Steller Schulen im Jugendzentrum Egons.
Inszeniert wurde das Solo-Stück "Koma", in dem das Mädchen Marie, gespielt von der Jung-Schauspielerin Katharina Ritmeier, nach einem exzessiven Trinkgelage ins Koma fällt und verstirbt, vom Schauspielkollektiv "Neues Schauspiel Lüneburg".
Neben dem Winsener „Arbeitskreis Prävention“ beteiligte sich auch die Kreisjugendpflege an den Kosten der Aufführung. "'Koma' erzählt die Geschichte eines Mädchens, das durch Liebeskummer, Selbstzweifel, schwesterliche Konkurrenz und dem Wunsch nach Anerkennung in eine lebensgefährliche Situation gerät", sagt dazu Regisseur Thomas Flocken, der das Thema auf eine, nicht nur für Jugendliche, stark fesselnde Weise auf die Bühne bringt. Auch Solo-Darstellerin Katharina Ritmeier ist mit ihrem überzeugenden Spiel herausragend darin, Kinder und Heranwachsende ohne den "erhobenen Zeigefinger" vor den Gefahren des unkontrollierten Alkoholkonsums zu warnen.
Nach der rund 45-minütigen Vorstellung, analysierten die Theatermacher zusammen mit den Schülern das Stück von Grund auf. "Wir haben viele positive Rückmeldungen von den Schülern erhalten und sind überzeugt, damit den Nerv der heutigen Jugend zu treffen", resümiert Ralf Macke, Leiter der Stadtjugendpflege.