Apensen: Hier geben Omas den Ton an

Gruppenbild mit Damen: Die Oma-Band und ihre Leiterin, Ilsetraud Bauernsachs (2. v. li.)
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Die Oma-Band ist seit 1997 aktiv / Auftritt am Sonntag

ab. Apensen. Wenn es das Musikstück hergibt, geben sie richtig Gas - die zwölf Bandmitglieder der "Oma-Band" aus der Apensener Kirchengemeinde. Zum Jubiläums-Gottesdienst am Sonntag, 23. September, anlässlich der Goldenen und Diamantenen Konfirmation treten sie auch an, doch vorher muss noch kräftig geübt werden. Das WOCHENBLATT hat bei den Proben vorbeigeschaut.

Auf einer Seniorenfreizeit hat sich die Gründung 1997 ergeben, erzählt Band-Leiterin Ilsetraud Bauernsachs. "Eigentlich ging es in erster Linie darum, gemeinsam mit Kindern Musik zu machen und bei den Gottesdiensten aufzutreten. Das war in den ersten Jahren auch so, aber als ich die Leitung übernommen habe, bin ich davon abgekommen." 2011 habe sich die damalige Leiterin verabschiedet. Und Ilsetraud Bauernsachs wurde gebeten, die "Oma-Band" weiterzuführen. "Ich habe damals den Kinderchor geleitet und mir das gar nicht zugetraut", erinnert sich Ilsetraud Bauernsachs. Schlaflose Nächte habe sie gehabt. "Aber die Band hätte sich sonst aufgelöst und da habe ich mir einen Ruck gegeben und die Leitung übernommen."

Was sie ebenfalls übernahm, war der Name. "Oma-Band hatten die Kinder damals erfunden und der Name passt", so die Leiterin. Die musizierenden Damen sind im Alter zwischen 66 und 90 Jahren, Ilsetraud Bauernsachs ist die Jüngste. Gespielt werde von der Gitarre über das Keyboard bis hin zu Flöte und Xylophon alles, was eine Band ausmacht. Dabei bietet das Repertoire der rüstigen Damen für jede Veranstaltung die passenden Lieder. "Unsere Basis besteht zwar aus Kirchenmusik, aber wir können auch Wander- und Volkslieder, auch den Schneewalzer und Schnulzen wie ,Mamor, Stein und Eisen bricht", zählt sie auf.
"Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, mit den Menschen schöne Nachmittage zu verbringen. Darum sind wir auch keine Gruppe, die vorspielt, sondern freuen uns, wenn das Publikum mitsingt oder mitschunkelt."

Der soziale Faktor sei dabei nicht zu unterschätzen, wie beispielsweise die Treffen der Band-Mitglieder, die teilweise von ihren Kindern zum wöchentlichen Proben gebracht würden, und das gemeinsame Miteinander. Gespielt werden bei Auftritten im Schnitt zwölf Lieder in einer Stunde.

"Es darf nur nicht zu viel werden, denn für meine Damen ist das teilweise schon ganz schön anstrengend. Es wird ja nicht nur gespielt, es müssen ja auch Instrumente geschleppt werden."

Die Band freut sich immer über Zuwachs mit Lust aufs Mitmachen. Geprobt wird jeden Donnerstag von 9 bis 10.30 Uhr. Wer ein Instrument spielt und mitmachen möchte, meldet sich bei Ilsetraud Bauernsachs unter ( 04167 - 691976 oder im Büro der Kirchengemeinde.
• Der Gottesdienst mit der "Oma-Band" am Sonntag beginnt um 10 Uhr in der Kirche Apensen, Beckdorfer Straße 2.

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