Apensen: Manuela Mahnke kam bei Parteien gut an

Die Bündnisse FWG und B90/Die Grünen stehen hinter Kandidatin Manuela Mahnke (SPD, (3.v.li.)
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Bewerberin um Samtgemeinde-Bürgermeister-Posten stellte sich vor

ab. Apensen. Positiv reagierten die Mitglieder fast aller Parteien auf Manuela Mahnke (54) und sagten der gebürtigen Bremerhavenerin ihre Unterstützung zu. Die Sozialdemokratin und Bürgermeisterin im nordrhein-westfälischen Nottuln kandidiert im Mai als Samtgemeinde-Bürgermeisterin in Apensen. 

Die SPD Distrikt Apensen sagte der Kandidatin "uneingeschränkte Unterstützung" zu. "In ihrem Bewerbungsgespräch während einer Mitgliederversammlung konnte sie die SPD-Mitglieder mit ihren Zielvorstellungen und ihrem Kurs überzeugen", teilte der Distrikt-Vorsitzende Siegfried Stresow in einer Pressemitteilung mit. Welches Thema auch angesprochen worden sei - "Manuela Mahnke hat zu allen Bereichen Stellung bezogen und die Anwesenden mit ihrer Sichtweise und ihrem Erfahrungsschatz überzeugt."
Außerdem seien für den Posten der Samtgemeinde-Bürgermeisterin gewisse Kenntnisse und Erfahrung Grundvoraussetzung. "Manuela Mahnke erfüllt alle Kriterien und ist für die Besetzung prädestiniert." 

Die Christdemokraten sprachen sich in einer geheimen Wahl mit großer Mehrheit ebenfalls für die Bewerberin aus Nottuln aus. Dort hatte sie sich, ebenso wie der zweite Kandidat Jan Gold (CDU), den Parteimitgliedern vorgestellt. Es sei, laut Pressemitteilung der CDU, "von Anfang an das gemeinsame Ziel aller Fraktionen in der Samtgemeinde, die am besten qualifizierte Persönlichkeit zu finden." Aus diesem Grund sei im Vorfeld ein Personalberatungsbüro eingeschaltet worden.

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) und B90/Die Grünen hatten Manuela Mahnke zum gegenseitigen Kennenlernen nach Sauensiek eingeladen. Mit ihrer offenen und direkten Art habe die auswärtige Bewerberin erst gar keine Distanz aufkommen lassen, hieß es seitens der beiden Parteien. Nachdem Mahnke Einblick in ihre berufliche Laufbahn gegeben hatte, stand fest, dass es "insgesamt ein Lebenslauf, geprägt von Veränderungen und dem Willen, Entscheidungen zu treffen" sei. Im Verlauf des Treffens überzeugte die Kandidatin bei politischen Themen wie z. B. Planung und Infrastruktur, Steuern und Haushalt und Innen- und Europa-Politik sowie bei ihren Vorstellungen zu interdiszipliner Zusammenarbeit und der Notwendigkeit transparenter Entscheidungen. Das Fazit beider Parteien: "FWG und Grüne freuen sich, mit Manuela Mahnke eine Kandidatin für das Amt der Samtgemeinde-Bürgermeisterin unterstützen zu können, von der wir überzeugt sind, dass sie als ganz neues Gesicht frischen, unbelasteten Wind in unsere Samtgemeinde bringen wird." 

Einzig die Unabhängige Wählervereinigung Apensen (UWA) sprach sich gegen Manuela Mahnke aus - und schickt jetzt eine eigene Kandidatin ins Rennen. Petra Beckmann-Frelock wohnt seit 2010 in der Samtgemeinde. Sie hat an der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Sozialversicherung und Sozialverwaltung studiert und ist seit 2004 Betriebsprüferin bei der Deutschen Rentenversicherung.

Die Bündnisse FWG und B90/Die Grünen stehen hinter Kandidatin Manuela Mahnke (SPD, (3.v.li.)
In der Mitte der SPD Apensen kam Manuela Mahnke (6.v.re.) ebenfalls sehr gut an
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