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Apensen: "Ein wirklich schönes Ergebnis"

Die Firma "regecon" hat im Auftrag der Gemeinde Apensen eine Umfrage zum Freizeitverhalten der Anwohner durchgeführt

Thilo Ramms von "regecon" gewährt erste Einblicke zur Anwohnerbefragung

ab. Apensen.
Die Befragung ist abgeschlossen, jetzt kann die Auswertung beginnen: Zwischen 650 und 700 Apenser hatten sich an einer Umfrage der Firma "regecon" zu ihrem Freizeitverhalten beteiligt. "Ein sehr schönes Ergebnis", meint "regecon"-Inhaber und Projektleiter Thilo Ramms. "Damit lässt sich einiges anfangen." 

Gewöhnlich würden bei Umfragen dieser Art rund zehn Prozent der Einwohner teilnehmen. "Bei 4.250 Einwohnern in der Gemeinde kommen wir auf 15 bis 16 Prozent", freute sich Ramms. Einige Eingaben seien noch nicht ganz abgeschlossen, daher lasse sich das endgültige Ergebnis erst mal nur schätzen. 

Informationen zum Freizeitverhalten benötigt Thilo Ramms für das "Zukunftskonzept Apensen 2030", das die Gemeinde bei ihm in Auftrag gegeben hat. "Das Konzept umfasst die Bereiche Wohnen, Gewerbe, Infrastruktur, Freizeit mit Sport und Kultur, Verkehr mit ÖPNV und Nachhaltigkeit", erläutert er. 

"Der Punkt Nachhaltigkeit wirft Fragen auf", weiß Ramms. "Dabei geht es in Apensen um Nachhaltigkeit im globalen Sinne." Dazu gehöre beispielsweise, dass die Entwicklung der Gemeinde nachhaltig gestaltet, dass ressourcenschonend und möglichst umweltfreundlich gearbeitet werde. Dabei sei auch soziale Nachhaltigkeit ein wichtiger Punkt. Ramms: "Bei neuen Maßnahmen sollten alle Bevölkerungsgruppen so berücksichtigt werden, dass sie davon profitieren können und niemand benachteiligt wird."

Mit dem gesamten Prozess hatte "regecon" bereits vor den Sommerferien begonnen. Alle bundesweiten wichtigen Trends seien beleuchtet worden, wie z.B. der demografische Wandel oder die Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung, so der Projektleiter. "Dabei müssen wir herausfiltern, was auch in der Zukunft Bestand hat. Kurzlebige Trends finden keine Berücksichtigung." Es habe sich gezeigt, dass der Gemeinde nur wenige Informationen zum Freizeitverhalten vorlagen. Dadurch sei diese Umfrage erforderlich gewesen. (das WOCHENBLATT berichtete).

Nach einer Bestandsaufnahme werde zu jedem Komplex ein "Themenbild light" erstellt, mit einer Lenkungsgruppe der Gemeinde und Multiplikatoren wie Vereinen besprochen und anschließend auf einer Veranstaltung öffentlich vorgestellt. "Wir hoffen auf ein umfangreiches Feedback aus der Bevölkerung, wobei nur aufgegriffen werden kann, was realistisch ist und was die Gemeinde umsetzen kann." Wenn sich jemand beispielsweise die Ansiedlung eines italienischen Restaurants wünsche, so könne die Gemeinde nur die Rahmenbedingungen schaffen. 

Thilo Ramms vermutet, dass diese Veranstaltung im Frühjahr 2019 stattfinden wird.