Elbmarscher Interessengemeinschaft zum Fortbestand der Grundschule Drennhausen
"Der Bedarf muss da sein!"

Die Sprecher der Interessengemeinschaft (v. re.): Christian Ditters, Silke Rocholl-Zube und Oliver Köhnken vor der Grundschule Drennhausen
  • Die Sprecher der Interessengemeinschaft (v. re.): Christian Ditters, Silke Rocholl-Zube und Oliver Köhnken vor der Grundschule Drennhausen
  • Foto: Ditters
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Drennhausen. Der Grundschulstandort Drennhausen bleibt inklusive Nachmittagsbetreuung vorerst erhalten. "Voraussetzung wird natürlich sein, dass der entsprechende Bedarf auch weiterhin besteht", erklärte jetzt Christian Ditters, einer der Sprecher der Interessengemeinschaft (IG) Grundschule Drennhausen, in einem Rundschreiben an die Mitglieder. Die IG ist ein Zusammenschluss von Eltern und anderen Bürgern aus der Elbmarsch, die sich für den Erhalt des Standortes einsetzen. Dort werden derzeit 57 Kinder in vier Klassen unterrichtet. Die Samtgemeinde erwägt mit Blick auf die Kosten und langfristig wahrscheinlich sinkende Schülerzahlen eine Schließung der Schule, eine Entscheidung hierüber wurde bislang vom Rat jedoch noch nicht getroffen.
"Aktuell arbeiten wir daran, dass die Kosten bzw. Gebühren für das Mittagessen und die Betreuung bis 16.30 Uhr an den Schulstandorten Drennhausen und Stove identisch sein werden", so Christian Ditters. Sollte von der Politik eine andere Entscheidung getroffen werden, wäre das keine "vielleicht fahrlässige Benachteiligung gegenüber Drennhausen" mehr, sondern "ein offensichtliches Manöver, die Nachmittagsbetreuung in Drennhausen zu boykottieren".
Die Fraktion der Grünen/Piraten im Samtgemeinderat habe angekündigt, dass sie einen Antrag zur Gleichsetzung der Kosten einbringen wolle. Gleichzeitig würden die IG-Mitglieder als Bürger eine "Anregung" dazu im Schulausschuss und Rat einbringen.
"Wenn die SPD-Fraktion bei ihrer eindeutigen Haltung Pro Standort Drennhausen bleibt, sollte das hoffentlich eine Mehrheit finden", betont Christian Ditters. Der Schulausschuss tage regulär wieder am 25. März. Die Grüne/Piraten-Fraktion wolle aber versuchen, zeitnah eine Sondersitzung zum Thema einzuberufen, damit Verunsicherungen und Unklarheiten beseitigt würden.
"Wer die Möglichkeit hat, Ratsmitglieder auf das Thema anzusprechen, um sie an ihr mehrheitliches Votum für den Erhalt des Standortes aus dem vergangenen Jahr zu erinnern, würde uns auch sehr helfen", setzt Christian Ditters auf die Unterstützung durch die IG-Aktiven und andere betroffene Bürger.

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