Platzmangel bei Kinderbetreuung
Freie Wähler Elbmarsch für Kita-Neubau

Auf dem potentiellen Kindertagesstätten-Gelände (v. li.): Michael Kühl, Ulf Riek und Werner Zenz von den Freien Wählern
  • Auf dem potentiellen Kindertagesstätten-Gelände (v. li.): Michael Kühl, Ulf Riek und Werner Zenz von den Freien Wählern
  • Foto: Freie Wähler Elbmarsch
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Tespe. Die sofortige Planung und den Bau einer Kindertagesstätte in der Schulstraße in Tespe entsprechend des zu erwartenden Bedarfs der nächsten Jahre - das fordert die Fraktion der Freien Wählergemeinschaft Elbmarsch im Tesper Gemeinderat jetzt in einem Antrag an die Gemeindeverwaltung. "Es ist dabei zu berücksichtigen, dass der Containeraufbau am derzeitigen Kindergarten eine zeitlich begrenzte Genehmigung hat", erklärt Freie-Wähler-Vorsitzender Ulf Riek. Die für den Neubau erforderlichen Haushaltsmittel sollen in den Nachtragshaushalt für dieses Jahr und in den Etat 2021 eingestellt werden.
"Es fehlen seit Jahren immer wieder Kita-Plätze in der Gemeinde Tespe. Diese Situation wird sich durch die starken Geburtsjahrgänge mit teilweise deutlich über 40 Kindern pro Jahrgang weiter verschärfen", begründen die Freien Wähler ihren Antrag. Bebauungspläne sähen einen weiteren Anstieg der Wohnbebauung in der Gemeinde vor. Vorgesehen sei beispielsweise die Errichtung von Mehrfamilienhäusern mit mehr als acht Wohneinheiten. Daher müsse man eine Zunahme der benötigten Kita-Plätze bei der kommunalen Entwicklung berücksichtigen.
"Auch der bestehende Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz erzeugt in der Gemeinde nach unserer Auffassung einen gewissen Handlungsdruck", gibt Ulf Riek zu bedenken. Deshalb sei eine "endgültige, langfristige Lösung des Problems" unbedingt erforderlich und müsse planerisch umgehend in Angriff genommen werden. Gegebenenfalls könne man dann bereits im kommenden Jahr eine neue Kindertagesstätte eröffnen.
"Die Fläche neben der Schule bietet sich für dieses Vorhaben an. Sie befindet sich im Besitz der Gemeinde und steht sofort zur Verfügung", benennen die Freien Wähler ihren favorisierten Standort. "Die Nähe zur Schule lässt sich gegebenenfalls nach dem Vorbild der Gemeinde Drage ausnutzen, um - in Abstimmung mit der Samtgemeinde - eine gemeinsame Mensa zu betreiben."

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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