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Der Landkreis Stade hat derzeit den höchsten Inzidenzwert in ganz Niedersachsen

Freie Wähler im Kreistag zur Feuerschutz-Diskussion
Rettungswache in der Elbmarsch scheint gesichert

Fordert eine zentrale Rettungswache in der Elbmarsch: Ulf Riek von den Freien Wählern
  • Fordert eine zentrale Rettungswache in der Elbmarsch: Ulf Riek von den Freien Wählern
  • Foto: Freie Wähler
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Winsen/Elbmarsch. Zufrieden zeigte sich Ulf Riek aus Tespe, stellvertretender Sprecher der Freie-Wähler-Fraktion im Kreistag, nach der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Ordnung und Feuerschutz im Winsener Kreishaus. Dort wurde der neue Rettungsdienst-Bedarfsplan des Landkreises Harburg dem Kreistag zur Entscheidung empfohlen. "In diesem Plan gibt es wesentliche Verbesserungen des Rettungswesens für weite Teile des Kreises", betonte Riek.
Aufgrund einer Initiative der Freien Wähler im Jahr 2017 bezüglich der Standorte im Rettungsdienst-Bedarfsplan sei die Unterversorgung etwa an den Kreisgrenzen deutlich geworden. Ulf Riek forderte daraufhin eine Stationierung des Rettungswagens (RTW) in zentraler Lage innerhalb der Elbmarsch. "Der anfängliche Widerstand insbesondere von Vertretern der SPD konnte inzwischen gebrochen werden. Die Freien Wähler setzten sich schließlich durch" so Riek.
Der neue Bedarfsplan stelle unter anderem klar, dass eine Versorgung über eine Brücke - in diesem Fall die Elbbrücke in Rönne - zu störanfällig sei, und empfehle den Bau einer zentralen Rettungswache in der Elbmarsch. Damit wäre eine eigenständige Wache in der Region gesichert.
Als von ihm favorisierte Standorte nannte Ulf Riek den Kreisverkehr in Eichholz direkt an der Auffahrt zur B404, wo seit Mai vergangenen Jahres die Interimswache in einem angemieteten Gebäude durch den Rettungsdienst des Kreises betrieben wird. Auch einen Anbau an die Feuerwehr in Marschacht, wie er schon vor vielen Jahren vom Elbmarscher Samtgemeinde-Bürgermeister Rolf Roth vorgeschlagen wurde, könnte sich Riek vorstellen. Er bedankt sich in diesem Zusammenhang beim Verwaltungschef: "Ohne ihn wäre es schwierig geworden, gegen den Widerstand der SPD die Verlagerung des RTW-Standortes in Richtung B404, wie in meinem Antrag von 2017 gefordert, durchzusetzen."

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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