Radweltreise
Ein Traum endet, bevor er beginnt

Statt auf dem "Pamir-Highway" in Zentralasien genießen Sabine und Uwe Wüppermann derzeit ihre Radtouren an der Elbe
  • Statt auf dem "Pamir-Highway" in Zentralasien genießen Sabine und Uwe Wüppermann derzeit ihre Radtouren an der Elbe
  • Foto: Wüppermann
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

(bim). "Anfangs waren wir sehr enttäuscht, aber inzwischen sind wir wieder gut gelaunt, positiv gestimmt und optimistisch", sagen Sabine (51) und Uwe Wüppermann (60). Wie berichtet, wollte das sympathische Paar aus Drestedt (Samtgemeinde Hollenstedt) am 17. März zu einer Weltreise per Fahrrad aufbrechen. Doch auch ihre Pläne wurden von der Coronakrise und den diversen Grenzschließungen durchkreuzt.
"Die Ereignisse haben sich auch bei uns überschlagen. Wir haben wie geplant am 14. März unser Haus an die neuen Besitzer übergeben und waren noch voller Motivation und Vorfreude auf die Abfahrt am 17. März. Allerdings hat uns die aktuelle Weltlage ausgebremst, und wir haben uns - einen Tag vor Abreise - dazu entschieden, nicht loszufahren." Die "Wüppermänner", wie sie sich selbst nennen, sind nun doch froh, nicht losgefahren zu sein. "Wer weiß, wo wir sonst jetzt stecken würden? Wir sind von unseren Freunden gut aufgefangen worden und müssen nicht von Woche zu Woche gucken, wo wir unterkommen, und können uns um unsere Zukunft Gedanken machen." Denn Sabine und Uwe Wüppermann haben das große Glück, in Bleckede eine Ferienwohnung von Freunden nutzen zu können. Was als kurze Übergangslösung gedacht war, bewahrt sie nun vor der Heimatlosigkeit. Dort haben sie auch ihre Meldeadresse.
Derzeit leben die "Wüppermänner" dort mit ihrer Minimalausstattung - mit dem Nötigsten in sechs Fahrradtaschen, die sie für ihre Weltreise gepackt hatten, und einem Koffer, den sie bei Freunden für ihre Rückkehr unterstellen wollten.
Das hart erkämpfte China-Visum bleibt nun wohl eine Erinnerung im Pass. Derzeit genießen Sabine und Uwe Wüppermann Radtouren an der Elbe oder Spaziergänge. "Wir harren der Dinge. Die Situation wird sicher noch einige Wochen oder sogar Monate angespannt bleiben. Wir sitzen quasi auf gepackten Taschen und können jederzeit starten. Wait and see!"

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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