Bei Kommunalwahlen kandidiert Gemeindeoberhaupt nicht erneut
Letztes "Bauernrechnen" für Toppenstedts Bürgermeister Heinrich Nottorf

Toppenstedts Bürgermeister Heinrich Nottorf

ce. Toppenstedt. Premiere und Finale zugleich: Aufgrund der Corona-Pandemie trug Toppenstedts Bürgermeister Heinrich Nottorf seinen jüngsten "Buernreken"-Bericht erstmals nicht im Rahmen der gleichnamigen, traditionellen Bürgerversammlung vor. Stattdessen legte er den Rück- und Ausblick zum Mitnehmen beim Bäcker und im Rathaus in Toppenstedt sowie im Tangendorfer Dorfladen aus. Es war zugleich Nottorfs letztes "Bauernrechnen" als Gemeindeoberhaupt, da er bei der Kommunalwahl im September mit 68 Jahren nicht mehr kandidiert.
"Ich durfte 15 Jahre Bürgermeister in unserer Gemeinde sein und sie wesentlich mitgestalten", zog Heinrich Nottorf Bilanz. Von den meisten Mitgliedern des Gemeinderates habe er die für das Amt erforderliche Unterstützung bekommen. Wenn er auch den Platz für einen neuen Bürgermeister räume, so werde er erneut für den Salzhäuser Samtgemeinderat kandidieren.
In seinem Bericht setzte Nottorf unter anderem folgende Schwerpunkte:
Finanzen: Das Konto der Gemeinde Toppenstedt wies laut Nottorf in 2020 bei Einnahmen von 2,187 Millionen Euro und Ausgaben in Höhe von 2,8 Millionen Euro ein Defizit von 613.000 Euro auf. Dies habe um 343.000 Euro über dem geplanten Ansatz gelegen. Der Bürgermeister führte diese Tatsache insbesondere auf die gestiegenen Hauptausgaben der Kommune (Rathaus-, Verwaltungs- und Personalkosten; Samtgemeindeumlage) zurück. Gegenüber 2019 habe die Kommune 267.000 Euro mehr an Ausgaben gehabt. "Die Gemeinde ist aber weiterhin schuldenfrei", zeigte sich Heinrich Nottorf erfreut.
Straßenbeleuchtung: Die Planungen seien Pandemie-bedingt um ein weiteres Jahr verschoben worden, weil zunächst keine Klarheit über den Haushalt 2020 geherrscht habe. Da der Etat inzwischen geklärt sei, könnten die Pläne für die Neugestaltung der Beleuchtung jetzt unter www.tangendorf.de und www.toppenstedt.de eingesehen werden.
Ausblick auf Vorhaben in diesem Jahr: Vorgesehen sind die Weiterentwicklung der Bebauungspläne "Gewerbegebiet Tangendorf", "Auegrund" in Tangendorf und "Altes Sägewerk" in Toppenstedt sowie der Start der Dorfentwicklungsplanung "Zukunftswerkstatt Toppenstedt/Tangendorf". Darüber hinaus stehen laut Heinrich Nottorf die Vorplanung eines weiteren Kiesabbaus in Tangendorf und die Planung der Sanierung des Toppenstedter Burwischweges auf der Agenda der Gemeinde.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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