Achtung Betrug
Der Sperr-Notruf 116 116 ruft niemals an

Foto: Repro: MSR

Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Autobahn A7 / Elbtunnel gesperrt
Vollsperrung zwischen Heimfeld und Stellingen

Es erfolgt eine 55-stündige Vollsperrung der Autobahn A7 zwischen AS HH-Stellingen (26) und HH-Heimfeld (32) von Freitag, 12. Juni, 22 Uhr bis Montag, 15 Juni, 5 Uhr. Wegen der Sperrung gibt es weiträumige Ausweichempfehlung über B205, A21 und A1. Die Durchfahrt für Großraum- und Schwertransporte (GST) ist nicht möglich. Die DEGES wurde durch die Autobahn GmbH des Bundes mit der Planung und Baudurchführung der achtstreifigen Erweiterung der A7 beauftragt. Im Zuge dessen baut die DEGES auch die...

Blaulicht

Unfall mit E-Scooter in Neu Wulmstorf
Jugendlicher nach Frontalzusammenstoß per Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Lessingstraße in Neu Wulmstorf ist am Donnerstag ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer schwer verletzt worden. Der Jugendliche war gegen 11.40 Uhr von der Liliencronstraße kommend auf der Lessingstraße unterwegs. Vor ihm fuhr ein Lastwagen mit geringer Geschwindigkeit. Nach Angaben der Polizei wollte der 14-Jährige nach links auf den dortigen Gehweg wechseln. Als er hinter dem Lastwagen ausscherte, übersah er jedoch eine entgegenkommende Sattelzugmaschine....

Blaulicht

Unfall in Buxtehude
Seniorin (82) bei Zusammenstoß mit E-Scooter schwer verletzt

Bei einem Unfall mit einem E-Scooter wurde in Buxethude am Montagnachmittag eine 82-jährige Frau schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Lange Straße/Hafenbrücke. Nach Angaben der Polizei war ein 14-jähriger Buxtehuder mit seinem E-Scooter entlang der Hansestraße unterwegs. Nach eigenen Angaben überquerte er bei roter Fußgängerampel die Lange Straße und fuhr anschließend auf dem Gehweg weiter. Dort touchierte er die Seniorin, die an der Ampel wartete, um die Hafenbrücke in...

Blaulicht

Versuchtes Tötungsdelikt in Buxtehude
Mordkommission erweitert Zeugensuche nach Schusswaffenangriff

Polizei bittet um Hinweise zum Vorfall in der Bahnhofstraße – Kunden eines Restaurants als wichtige Zeugen gesucht Nach dem versuchten Tötungsdelikt in der Buxtehuder Bahnhofstraße am 1. Juni intensiviert die bei der Polizeiinspektion Stade eingerichtete Mordkommission ihre Ermittlungen und erweitert die Suche nach möglichen Zeuginnen und Zeugen. Am Montagabend, 1. Juni, waren der Polizei gegen 19:15 Uhr Schüsse in der Bahnhofstraße gemeldet worden. Einsatzkräfte trafen vor Ort auf einen...

Blaulicht

Wichtige Info für Pendler
A7 am Elbtunnel 55 Stunden voll gesperrt: Das sind die Umleitungen

Autofahrer müssen sich Mitte Juni auf massive Verkehrsbehinderungen auf der A7 einstellen: Wegen umfangreicher Arbeiten an der neuen Tunnelleitzentrale wird die Autobahn von Freitag, 12. Juni, 22 Uhr, bis Montag, 15. Juni, 5 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen (26) und Hamburg-Heimfeld (32) in beide Richtungen voll gesperrt. Bereits ab Freitag, 12. Juni, 21 Uhr, werden zudem die Auffahrten mehrerer Anschlussstellen gesperrt. Großraum- und Schwertransporte können den Bereich...

Blaulicht

Auffahrunfall bei Dudenbüttel
Vier Fahrzeuge beteiligt - Vollsperrung der B73

Ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen hat am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 73 zwischen Dudenbüttel und Stade für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Zwei Männer wurden dabei leicht verletzt. Die B73 musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt werden. Nach Angaben der Polizei hatte sich gegen 5.36 Uhr vor der Einmündung zur Hauptstraße verkehrsbedingt ein Rückstau gebildet. Ein 55-jähriger Autofahrer aus Hemmoor bemerkte das Stauende offenbar...

Blaulicht

Gefährliche Körperverletzung
Messerangriff in Marschacht: Drei Verdächtige festgenommen

Nach einer Auseinandersetzung auf dem Parkplatz des Rewe-Marktes an der Elbuferstraße ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein 23 Jahre alter Mann wurde am Montagabend, 8. Juni, gegen 21.10 Uhr durch einen Messerstich verletzt. Nach Polizeiangaben war es zuvor zwischen mehreren Personen zu einem Streit gekommen. Der mutmaßliche Täter sowie zwei Begleiter entfernten sich anschließend mit einem Auto vom Parkplatz. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus...

Blaulicht

Großbrand in Buxtehude-Immenbeck:
Mehrparteienhaus nach Feuer unbewohnbar

Ein Feuer in einem Mehrparteienhaus in der Straße Inne Beek in Buxtehude-Immenbeck hat am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Das Gebäude ist nach dem Brand jedoch vorerst nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 350.000 Euro geschätzt. Starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich Gegen 16.35 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Rettungsleitstelle ein. Beim Eintreffen der...

Blaulicht
Die Säule schwarzen Rauches war kilometerweit zu sehen | Foto: sh
18 Bilder

Großalarm der Feuerwehren
Großfeuer und kleine Explosionen in Tostedts Zentrum

Um 11.26 Uhr ging am Mittwoch, 10. Juni, der Alarm bei der Feuerwehr ein, dass ein Pkw in einer Autowerkstatt in der Tostedter Bahnhofstraße brennen würde. Bis die Feuerwehr vor Ort war, war die Lage derart eskaliert, dass das gesamte Werkstattgebäude und angrenzende Lagerräume im Vollbrand standen. Es war eindeutig, dass hier nichts mehr zur retten war. Nachdem klar war, dass niemand mehr im Gebäude war, wurde von der Feuerwehr eine Riegelstellung errichtet - so verhinderten sie erfolgreich,...

Blaulicht
Foto: Rolf Hillyer-Funke/Feuerwehren SG Oldendorf-Himmelpforten
3 Bilder

Feuer in Burweg
73-Jährige bei Akku-Brand in Wohnung verletzt

Bei einem Brand in einer Wohnung eines Wohn- und Geschäftshauses in Burweg (Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten) wurde  in der Nacht zu Freitag eine Frau verletzt. Die 73-jährige Bewohnerin erlitt Verbrennungen sowie eine Rauchgasvergiftung, nachdem der Akku eines Elektro-Scooters Feuer gefangen hatte. Dank eines ausgelösten Rauchmelders und des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte ein größerer Wohnungsbrand verhindert werden. Rauchmelder weckt Bewohnerin kurz nach Mitternacht Gegen 0.30...

Aktuell warnen Experten vor Telefonbetrügern, die sich als Mitarbeiter des Sperr-Notrufs ausgeben. Mit Hilfe des sogenannten Call-ID-Spoofings wird auf dem Telefondisplay des Angerufenen die eigentlich vertrauenswürdige Rufnummer 116 116 angezeigt. Mit dieser Täuschung versuchen Kriminelle, an sensible Daten wie Kontonummern, PINs oder TANs zu gelangen. Der Sperr-Notruf 116 116 ist die zentrale Anlaufstation, wenn es um das Sperren elektronischer Medien mit Zahlungs- bzw. Ausweisfunktion geht, die gestohlen oder verloren wurden, damit kein Unberechtigter zum Beispiel Zugriff auf ein Konto erhält. 

Die Betrüger sind in der Gesprächsführung häufig sehr überzeugend und behaupten etwa, das Konto sei gehackt worden oder ein unbefugter Kontozugriff habe stattgefunden. Unter dem Vorwand der Sicherheit drängen sie beispielsweise auf einen Abgleich der Kontodaten. Doch Vorsicht: Das ist ein Betrugsversuch!

„Der Sperr-Notruf kontaktiert niemanden über die Rufnummer 116 116 – genauso wenig ruft die Polizei von der 110 an. Und keinesfalls werden unsere Mitarbeiter bei Bürgern anrufen, um geheime Daten anzufordern“, betont Sandra Königstein, Vorstandsvorsitzende des Sperr-Notrufs.

So schützen Sie sich:

  • Persönliche Daten niemals preisgeben: Polizei, Banken, Sparkassen, Behörden oder seriöse Unternehmen fragen niemals nach PINs, TANs oder Kontoinformationen – weder telefonisch noch per E-Mail oder Handynachricht.
  • Vorsicht bei unerwarteten Anrufen: Egal, welche Geschichten erzählt werden oder welcher Druck ausgeübt wird, bleiben Sie ruhig und besonnen.
  • Verdächtige Telefonate sofort beenden: Legen Sie einfach auf, wenn Sie Zweifel haben.
  • Sparsam mit Daten umgehen: Im Internet immer überlegen, ob die Angabe von persönlichen Informationen wie Adresse, Telefonnummer oder Geburtsdatum wirklich nötig ist.
  • Kontobewegungen regelmäßig prüfen: So lassen sich unberechtigte Abbuchungen rechtzeitig erkennen und stornieren.
  • Schnell handeln bei Datenweitergabe: Lassen Sie Ihr Konto und die dazugehörigen Karten sofort sperren – über den Sperr-Notruf 116 116 oder Ihr Kreditinstitut. Erstatten Sie außerdem Anzeige bei der Polizei.

Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr- Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050.

Über den Verein hinter dem Sperr-Notruf 116 116

Der Sperr-Notruf 116 116 e.V. wurde 2002 gegründet und erhielt 2004 das Nutzungsrecht an der Kurzrufnummer 116 116 von der Bundesnetzagentur. Bei Verlust verschiedener elektronischer Medien – wie girocards, Bank- und Kreditkarten, E-Personalausweis, Online- und Telebanking, Handys oder Mitarbeiterausweisen – können Verbraucher diese über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen. Die Sperrung ist wichtig, da im Verlustfall sonst sowohl für den Herausgeber als auch für den Verbraucher finanzielle Schäden und datenschutz- oder datensicherheitsspezifische Gefahren drohen.
Seit 2005 ist die Sperrvermittlung 116 116 unterbrechungsfrei tätig. Jährlich werden inzwischen rund 1,8 Millionen Sperrweiterleitungen veranlasst. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit elektronischer Berechtigungen zu fördern. Dazu sollen möglichst viele Herausgeber für die Teilnahme am Sperr-Notruf gewonnen werden. So haben Verbraucher im Notfall eine zentrale, innerhalb Deutschlands
gebührenfreie Nummer, um diverse elektronische Medien rund um die Uhr in einem Schritt sperren zu lassen

Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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