Großeinsatz in Handeloh-Inzmühlen: Mehr als 30 Menschen verletzt

Großeinsatz: Mehr als 80 Rettungskräfte kümmern sich vor dem Tagungszentrum um die Verletzten
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Alles deutet auf eine Amphetaminvergiftung hin / Über 80 Rettungskräfte vor Ort

mum/bim. Handeloh-Inzmühlen. Mysteriöser Großeinsatz in Handeloh-Inzmühlen am Freitagnachmittag! Derzeit müssen im Tagungszentrum "Tanzheimat Inzmühlen" mehr als 30 Gäste medizinisch versorgt werden. Über 80 Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter aus den Landkreisen Harburg und Heidekreis sowie aus der Stadt Hamburg, dazu u.a. Notärzte sowie Gruppen von DRK und Johannitern sind im Einsatz. Es soll ein mobiler Behandlungsplatz aufgebaut werden. 15 Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber stehen zum Abtransport der Verletzten bereit.
Laut Kreisfeuerwehr-Sprecher Matthias Köhlbrandt deutet alles auf eine Amphetaminvergiftung hin. "Einige Personen sind nicht ansprechbar und müssen intensivmedizinisch versorgt werden", so Köhlbrandt. Andere hätten Krampfanfälle und würden unter Halluzinationen leiden. "So einen Einsatz hat es im Landkreis Harburg noch nicht gegeben", erklärt Köhlbrandt.
Laut eigener Homepage handelt es sich bei der "Tanzheimat" um ein Tagungszentrum, das von der Stiftung "Heilende Kräfte im Tanz" (HKiT) geführt wird. "Wer die Einkehr und Stille in der Natur sucht und auf einem Seminar ungestört tagen will, ist hier goldrichtig", heißt es im Internet.

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