Laubsammlung in Heidenau bleibt als Serviceleistung von Landjugend und Gemeinde bestehen

Die Landjugend sammelt weiterhin das Laub in Heidenau ein
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bim. Heidenau. Das ist ein toller Service der Gemeinde Heidenau in Zusammenarbeit mit der örtlichen Landjugend und den Landwirten: Auch wenn die Aktion die Gemeinde mit inzwischen rund 9.000 Euro im Jahr teuer zu stehen kommt, soll die Laubsammlung weiterhin erfolgen. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.
Die Gemeinde Heidenau führt seit vielen Jahren eine Laubsammlung als freiwillige Leistung durch, um Grundeigentümern die Möglichkeit zu geben, ihr Laub kostenlos zu entsorgen, ohne dass diese den Weg zum viel frequentierten Kompostplatz in Todtglüsingen auf sich nehmen müssen.
Die Landjugend sammelt dazu die an den Gemeindestraßen abgestellten Säcke mit Laub ein. Landwirte stellen dafür ihre Trecker und Anhänger zur Verfügung.
"Bis 2015 sind der Gemeinde für die Laub-Aktion relativ geringe Kosten entstanden. Seit 2016 haben sich die Kosten leider deutlich geändert. Den Landwirten ist es wegen geänderter Vorgaben nicht mehr möglich, das Laub auf den Ackerflächen zu lagern. Daher muss die Gemeinde die gesammelten Laubmengen zur Deponie nach Todtglüsingen transportieren lassen und dafür die Entsorgungskosten von 19 Euro pro Quadratmeter und die Transportkosten bezahlen. Die Gesamtkosten haben sich dadurch auf ca. 9.000 Euro in 2016 erhöht", erläutert Bürgermeister Reinhard Riepshoff.
Denoch hat sich der Rat bei der Vorbereitung des Doppelhaushaltes 2018/19 einhellig dafür ausgesprochen, die Laubsammlung weiter durchzuführen. Die Gründe: Nicht jeder Grundstückseigentümer ist in der Lage, die Laubmengen auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren. Außerdem entfallen durch den Transport durch die Gemeinde viele Einzelfahrten zur Deponie in Todtglüsingen, wodurch das samstägliche Verkehrschaos vor der Annahmestelle entzerrt werde.
Riepshoff: "Ich hoffe, dass Landjugend und Landwirte auch weiterhin unsere Partner bei dem Angebot bleiben." Er bittet die Grundstückseigentümer darum, die jungen Leute zu unterstützen, indem nicht zu viele und zu schwere Laubsäcke an einem Abfuhrtag an die Straßen gestellt werden. Die nächsten Laub-Abfuhrtermine sind am 18. November sowie 2. und 16. Dezember. "Und wenn Sie am Samstag zuhause sind, es darf beim Verladen mitgeholfen werden", so Riepshoff.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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