Jugendherberge soll moderner werden

Herbergsvater Marco Adameck (re.) führte die Handeloher Ausschussmitglieder durch die Jugendherberge
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Beherbergungsbetrieb in Inzmühlen will in sanitäre Anlagen und Brandschutz investieren

bim. Handeloh. Die Jugendherberge in Handeloh-Inzmühlen ist ein wichtiger Beherbergungsbetrieb im Landkreis und Anlaufpunkt für Menschen jeden Alters - von Schulklassen bis zu Seminar- und Fortbildungsteilnehmern. Herbergsvater Marco Adameck führte kürzlich den Handeloher Fachausschuss durch die Räume. Anlass waren die anstehenden Modernisierungsarbeiten.
Früher habe die Herberge der Nachfrage nach einer rustikalen Wanderunterkunft gerecht werden können. "Doch die Ansprüche haben sich geändert", so Adameck.
163 Betten stehen den Gästen in Fünf- und Zehnbett-Zimmern zur Verfügung. Angedacht ist, jeden der bislang nur mit Waschbecken ausgestatteten Räume um Dusche und WC zu erweitern. Ein 80 Quadratmeter-Raum soll vergrößert und im Eingangsbereich ein Bistro geschaffen werden.
Die Modernisierung werde rund 700.000 Euro kosten, so Adameck. Davon würden allein schon mehr als 200.000 Euro in moderne Brandschutzstandards inklusive Fluchtwege fließen.
Die Jugendherberge gehört zum Jugendherbergswerk Nordmark, das für Jugendherbergen in Schleswig-Holstein, Hamburg und entlang der Elbe zuständig ist. Bei der Mittelvergabe "fühlten wir uns bislang etwas hinten dran. Jetzt hoffen wir, 2014/15 mit größeren Modernisierungsmaßnahmen starten zu können", sagte Adameck.
Harald Stemmler (Wählergemeinschaft) berichtete in seiner Funktion als Kreistagsmitglied, dass sich auch der Kreistag mit den Investitionsmaßnahmen in der Jugendherberge befassen wolle. Ein Teil des Erlöses des im vergangenen Jahr durch den Kreis verkauften Hauses Uhlenbusch in Hanstedt von 800.000 Euro solle wieder in Jugendeinrichtungen investiert werden.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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