"Härteste Sau von Heidenau" kommt aus Hamburg
Sieger lief neun Runden

Nass und dreckig: Die Teilnehmer mussten durch ein Schlammloch robben  Fotos: thl
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  • Nass und dreckig: Die Teilnehmer mussten durch ein Schlammloch robben Fotos: thl
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122 Teilnehmer waren beim Kult-Crosslauf am Start

thl. Heidenau. Zwei Stunden am Stück auf einem etwa zwei Kilometer Langen Rundkurs durch Wald und Wiese Laufen - das hatten sich die 122 Teilnehmer des Crosslaufes "Die härteste Sau von Heidenau" vorgenommen. Ziel war, innerhalb dieser Zeit soviel Runden wie möglich zu schaffen. Und die Voraussetzungen dafür waren gut. Bei Temperaturen um die 20 Grad war es nicht zu warm und nicht zu kalt.
"Wir veranstalten den Lauf in diesem Jahr zum zehnten Mal", erzählte Veranstalter Carsten Löll, der auch selbst mitlief.
Um Punkt 13 Uhr fiel der Startschuss für die Läufer, die aus ganz Deutschland kamen. Sogar aus Bochum und Hameln reisten Sportler an. Dieses ausgefallene Event hat sich eben bei den Sportlern herumgesprochen. Kurz hinter der Startlinie warteten auch schon die ersten Hindernisse: ein Koordinationsfeld mit Seilen, ein Berg alter Autoreifen und eine Strohburg mussten überwunden werden. Von dort aus ging es ein Stück die Wiesen entlang und dann in den Wald hinein. Dort mussten mehrere umgekippte Bäume "überlaufen" werden, ehe es in eine gut 1,50 Meter tiefe Kuhle ging, aus der die Athleten wieder herausklettern mussten. Das nächste Hindernis gab es am Rande des Sees. Dort mussten die Läufer durch ein Schlammloch hindurchrobben. Wenig Meter später folgte eine Laufstrecke durch weichen Sandstrand, ehe es über eine Sandbank in den Heidenauer See hinein ging.
"Der Lauf war super, alle hatten Spaß, es gab keine Verletzungen und alle Teilnehmer haben es bis ins Ziel geschafft", freute sich Carsten Löll anschließend. Bei bestem Wetter hatten sich auch viele Zuschauer das "Spektakel" angesehen und die Crossläufer kräftig angefeuert.
Bei den Damen siegte am Ende Nathalie Frähmcke aus Hamburg mit acht Runden, gefolgt von Sonja Blumenberg aus Hamburg mit sieben Runden und Ulrike Huxmann aus Zeven mit sechs Runden. Bei den Männern hatte Mathias Thiessen aus Hamburg mit neun Runden die Nase vorn. Auf den nachfolgenden Plätzen landeten Sebastian Stinski aus Fredenbeck und Sven Ludwig aus Heidenau mit jeweils acht Runden.
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums wurde noch die "Heftigste Sau" geehrt. Löll: "Das ist das der Teilnehmer, der am häufigsten mitgemacht hat. Der Sieg ging an Axel Schröder aus Hannover, der in diesem Jahr das achte Mal bei uns an den Start gegangen ist."
• Mehr Fotos unter www.kreizeitung-wochenblatt.de

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