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Erfolgreiche Landwirtschafts-Auszubildende

Die erfolgereichen Azubis mit Kammerdirektor Hans-Joachim Harms (li.), Kammerpräsident Gerhard Schwetje (hinten re.) und Anke Evers (vorne re.) (Foto: Ritzmann / Landwirtschaftskammer)
(bim). Sie haben das Beste aus ihrer Ausbildung herausgeholt und starten mit einem Top-Zeugnis ins Berufsleben: 15 junge Frauen und Männer sind am Mittwoch Oldenburg für herausragende Leistungen in den grünen Berufen geehrt worden. Sie hatten ihre Prüfungen alle mit einer Eins vor dem Komma bestanden. Darunter auch Adrian Schütze aus Wenzendorf, der sich bei der Meier-Prigge GbR, Regesbostel, zum Landwirt ausbilden ließ sowie Luisa Bernhardt aus Gleichen, die ihre Ausbildung zur Tierwirtin, Fachrichtung Rinderhaltung, bei Dierk Beneke in Heidenau absolvierte.
„Zu einer erfolgreichen Ausbildung gehören immer zwei: ein motivierter Lehrling und ein engagierter Ausbildungsbetrieb“, betonte Anke Evers, die den Fachbereich Aus- und Fortbildung bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen leitet.
Aktuell werden in Niedersachsen mehr als 5.600 junge Frauen und Männer in einem Agrarberuf wie Landwirt, Gärtner, Pferde-, Tier-, Fisch-, Forstwirt, Fachkraft Agrarservice, Pflanzen- und Milchtechnologe sowie in der Hauswirtschaft dual ausgebildet.
„Wir dürfen nicht aufhören, die gesellschaftliche Bedeutung der grünen Berufe, die Attraktivität, die Aufstiegsmöglichkeiten in ihrer Vielfalt und die Durchlässigkeit im beruflichen Bildungssystem in der Öffentlichkeit immer wieder zu präsentieren“, ergänzte Evers. Ferner sollten Betriebe für die Phase der beruflichen Orientierung genügend Praktikumsplätze für Schüler anbieten, um potenzielle Auszubildende zu finden und sie für einen der grünen Berufe zu begeistern.
Für die Fachkräftesicherung im Agrarbereich und der Hauswirtschaft wird auf zahlreichen Veranstaltungen wie Berufsmessen, Tagen der offenen Tür, in Schulen und im Internetportal www.talente-gesucht.de geworben. Wichtig sei darüber hinaus die Mitarbeit der Kammer in Netzwerken regionaler und überregionaler Fachkräftebündnisse, um neue Experten für die grünen Berufe zu gewinnen, sagte Evers. „Mit seiner Haltung zur Ausbildung, etwa indem es Auszubildende für einen internationalen Austausch freistellt, kann ein Unternehmen seine Attraktivität als Ausbildungsbetrieb und gegebenenfalls als späterer Arbeitgeber enorm steigern.“