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Apenser Elterninitiative sammelt mehr als 800 Unterschriften für den Bau einer Kita an der Schulstraße

Helene Hesse, Tanja van der Vorst, Ina Dammann mit Tochter Henrike (2) überreichen Peter Sommer die Mappe mit den Unterschriften
Eine neue Kindertagesstätte an der Waldorfschule oder mitten im Zentrum an der Schulstraße: Was immer der Apenser Samtgemeinderat am Donnerstag beschließt, die Bürger bevorzugen die Schulstraße als Standort. Das zumindest besagt eine Liste mit 808 Unterschriften, die die Elterninitiative Apensen dem Samtgemeindebürgermeister Peter Sommer vorgelegt hat. "Das sind 12,7 Prozent der wahlberechtigten Bürger der Samtgemeinde", sagt Tanja van der Vorst von der Elterninitiative. "Mit etwas mehr Zeit hätten wir noch viel mehr Unterschriften sammeln können." Das Hauptargument der Elterninitiative für einen weiteren Hort im Zentrum ist die höhere Sicherheit für Kinder, die mittags von der Grundschule zur Betreuung gehen. In der Schulstraße befänden sich beide Gebäude, aber auch die Mensa und zwei weitere Kindergärten auf einer Fläche. Auf dem Weg zum Hort an der Waldorfschule müssten sechs- bis zehnjährige Kinder eine befahrene Straße überqueren und z.T. direkt an einer Straße ohne Bürgersteig entlang gehen. Da die Waldorfschule ohnehin eine Kindertagesstätte bauen wird, hatte sie der Gemeinde angeboten, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen, was auf den ersten Blick als die kostengünstigere Lösung erscheint (das WOCHENBLATT berichtete).
Tanja van der Vorst und Helene Hesse von der Elterninitiative bezweifeln, dass ein Bau an der Waldorfschule tatsächlich günstiger ist. So müssten zum Beispiel die Kosten für eine Ampel berücksichtigt werden. "Wenn sich herausstellen sollte, dass die Waldorfschule tatsächlich die günstigere und bessere Lösung ist, wäre das für uns ok", sagt Helene Hesse. "Wir befürchten aber, dass der Samtgemeinderat von vornherein nur noch diese Lösung ernsthaft verfolgt und bitten darum, verantwortungsvoll mit unserer Unterschriftensammlung umzugehen."