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"Zusammenhalt stärken"

Führen in den kommenden sechs Jahren gemeinsam die Feuerwehren in Buchholz: der neue Stadtbrandmeister André Emme (li.) und sein Stellvertreter Christian Matzat (Foto: Feuerwehr)

Ein Leben für die Feuerwehr: André Emme übernimmt das Amt des Stadtbrandmeisters von Karsten Cohrs

os. Buchholz. Feuerwehr und die Familie Emme - das passt in Buchholz bestens zusammen. Am morgigen Donnerstag, 3. März, übernimmt André Emme für die kommenden sechs Jahre als Stadtbrandmeister von Buchholz die Führung von den fünf Ortswehren mit weit mehr als 200 Mitgliedern. Am Tag darauf feiert Emme seinen 46. Geburtstag.
André Emmes Großvater Bernhard zählte 1952 zu den Gründungsmitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Holm, sein Vater Werner war dort als Gruppenführer aktiv. Der neue Stadtbrandmeister trat im Juni 1981 in die neugegründete Jugendfeuerwehr ein. Dort blieb Emme bis 1988. Von 1990 bis 1999 leitete der Vertriebsmitarbeiter eines Fernwärmeunternehmens die Jugendfeuerwehr in Holm, ab 1995 war er parallel stellvertretender Jugendfeuerwehrwart der Stadt. Von 1999 bis 2010 engagierte sich Emme als Ortsbrandmeister in Holm, in den vergangenen Jahren war er Stellvertreter seinen Vorgängern Karsten Cohrs.
Als wichtigste Aufgabe in seinem neuen Amt sieht Emme den neuen Feuerwehr-Bedarfsplan, den er maßgeblich mitgestaltet hat. „Es wird für die Feuerwehren in Buchholz einige Veränderungen geben“, sagt Emme. Details nennt er noch nicht. Zudem sei es ihm ein großes Anliegen, den Zusammenhalt der Mitglieder aus den fünf Ortswehren in Buchholz zu stärken. „Wir sind eine Einheit“, sagt Emme.
Als Einheit müsse die Feuerwehr auch bei Einsätzen auftreten. „Als Einzelner kann man in der Feuerwehr nichts bewegen“, sagt der neue Stadtbrandmeister. Kein Wunder, dass er sich selbst als „Teamplayer“ bezeichnet. Er werde deshalb auch die Führung gemeinsam mit seinem Stellvertreter Christian Matzat ausüben.
Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass André Emme kein weiteres Hobby angibt. Ihm sei es wichtig, die verbleibende Freizeit mit seiner Frau Britta und den Söhnen Torben (17) und Leon (15) zu verbringen. Die sind, keinen wird‘s wundern, auch in der Feuerwehr aktiv.