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Abschied aus dem Rat: "Mehr Konsens - weniger Taktieren"

Abschied mit markigen Worten: Andreas Kakerbeck (CDU) (Foto: archiv)
os. Buchholz. Zum Abschluss seiner kurzen Karriere im Buchholzer Stadtrat wollte CDU-Ratsherr Andreas Kakerbeck offenbar noch einmal Dampf ablassen: "Die Bürgerinnen und Bürger von Buchholz wollen, dass hier gemeinsam im sachlichen Wettstreit um die besten Ideen mehr erreicht und weniger taktiert wird und es geht ihnen dabei vorrangig um die Erledigung der Maßnahmen bzw. die Bewältigung von Problemen und eben nicht um die Couleur des Einreichers der Beschlussvorlage." Wie berichtet, scheidet Kakerbeck nach eineinhalb Jahren aus beruflichen Gründen aus dem Rat aus. Für ihn rückt Manfred Wiehe nach.
Kakerbeck mahnte seine (Ex-)Kollegen, künftig mehr in der Sache zu diskutieren: "Eine Idee ist nicht per se schlecht, nur weil sie von der anderen Seite kommt, und sie ist auch nicht schon deshalb gut, nur weil sie von einem selbst stammt", erklärte der Christdemokrat. Er mahnte eine bessere Kommunikation zwischen den Parteien an: "Es ist produktiver, miteinander statt übereinander zu reden, zumal es deutlich mehr konsensuale Beschlüsse geben könnte, wenn man sich viel öfter austauschen würde."

Auch Hannes Henk (UWG) verabschiedete sich aus dem Rat. Er kümmert sich künftig mehr um seinen Campingplatz in Holm-Seppensen. In der Ortschaft bleibt der UWG-Vorsitzende auch dem Ortsrat erhalten. "Das Parteibuch sollte in Zukunft eine geringere Rolle als bisher spielen", wünscht sich Henk. Für ihn rückt Heiner Hohls nach.