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Werbe-Pylon in Dibbersen: "Es ist nichts festgezurrt"

Engagierte Bürger aus Dibbersen sammelten Unterschriften gegen den Werbe-Pylon

Verwaltung will Fakten zusammenstellen

os. Buchholz. Im Streit um einen möglichen Werbe-Pylon für die Gewerbetreibenden in Buchholz-Dibbersen will die Stadtverwaltung alle Fakten zusammentragen. "Dann werden wir in den politischen Gremien entscheiden, ob wir dort etwas machen", betonte Bürgermeister Wilfried Geiger am Mittwochabend bei der Sitzung des Planungsausschusses.
Mit einem Pylon hoffen die Initiatoren um Grundstückseigentümer Hans-Werner Püttjer, nach Fertigstellung der neuen Umgehungsstraße "B75 neu" auf die Gewerbebetriebe in Dibbersen aufmerksam machen zu können. Püttjer hatte verschiedene Standort- und Höhen-Varianten ins Spiel gebracht.
"Niemand muss sich Sorgen machen, dass dort schon etwas festgezurrt ist", betonte Grünen-Fraktionschef Joachim Zinnecker. Das Thema werde man auf jeden Fall in den politischen Gremien behandeln - im Dibberser Ortsrat wie im Planungsausschuss. Der Ortsrat hatte bereits einstimmig gegen den Werbe-Pylon votiert.
Im Ausschuss übergaben Bürger mehr als 130 Unterschriften gegen den Pylon an die Verwaltung. In persönlichen Gesprächen mit den Gewerbetreibenden in Dibbersen habe man herausgefunden, dass diese den Pylon gar nicht wollen. Die Werbeanlage sei nicht zeitgemäß, nicht notwendig und nicht gewollt, argumentieren die Bürger.