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Beste Platzierung: Motorradrennfahrer Philipp Freitag (16) rast auf Rang vier in Zolder

Das "Nummerngirl" zeigt es an: Philipp Freitag fuhr in Zolder (Belgien) als Vierter über die Linie (Foto: Motonord)
os. Buchholz. Sein Hobby wird immer mehr zur logistischen Meisterleistung: Motorradrennfahrer Philipp Freitag (16) reist mittlerweile durch halb Europa, um sich im Moriwaki-Cup mit den besten Nachwuchsfahrern des Kontinents zu messen. Gerade war der Gymnasiast in Belgien. Auf dem weiteren Terminplan steht u.a. der Grand Prix in Istanbul. "Das wird fünf Tage in Anspruch nehmen. Da kann ich ihn nicht begleiten", sagt Philipps Vater Andreas.
Sportlich läuft es gerade sehr gut: Beim Rennen in Zolder (Belgien) raste Philipp mit seiner 34 PS starken Maschine auf Rang vier. Dabei war es im Training überhaupt nicht gelaufen: Nur von Rang 13 ging der kleine Buchholzer ins Rennen. Durch geschicktes Fahren pflügte sich Philipp durchs Feld und musste sich am Ende nur den Niederländern Robert Schotman, Dario Snel und dem Portugiesen Pedro Nuno geschlagen geben. Überschattet wurde das Rennwochenende vom schweren Sturz des Finnen Villi Virtanen, der sich mehrere Knochenbrüche zuzog.
Zuvor hatte Philipp in Assen (Niederlande) den siebten Rang erreicht. Dabei musste sich der Schüler harten Positionskämpfen im Mittelfeld stellen. Am Ende hatte er neun Tausendstel Sekunden Vorsprung auf Rang acht.
Das nächste Rennen der europäischen Rundtour führt Philipp Freitag nach Dijon (Frankreich). Philipp freut sich schon auf das erste September-Wochenende: Da muss er "nur" an den Hockenheim-Ring reisen.