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Sportliche Geschwister

Sie verstehen sich gut: (v. li.) Lotta, Anton und Emma Stach (Foto: Stach)
 
Zwei Schwestern, zwei Nationalspielerinnen: Lotta (li.) und Emma Stach (Foto: Stach)

Basketball und Fußball: Emma (20), Anton (18) und Lotta (15) Stach stehen national im Fokus


os. Buchholz. Es läuft sportlich gerade richtig rund bei den Geschwistern Stach aus Buchholz: Emma (20) hat jüngst ihr erstes Spiel für die deutsche Damen-Basketballnationalmannschaft bestritten, Fußballer Anton (18) ist gleich in seiner ersten Saison im Herrenbereich im Stammkader bei seinem neuen Verein, Regionalligist SSV Jeddeloh, und nun schickt sich Lotta (15) an, ins nationale Rampenlicht zu treten: Die Nachwuchsbasketballerin wurde für die deutsche U15-Nationalmannschaft nominiert, die seit gestern bis 13. August beim Nordseecup im dänischen Vejen antritt.
Lotta Stach hat bei Blau-Weiss Buchholz das Basketball spielen gelernt, bevor sie zu den „Hurricanes“ nach Rotenburg/Scheeßel wechselte. Dort war die 15-Jährige in der vergangenen Saison Top-Scorerin in der U15-Landesliga. In der kommenden Saison läuft sie beim
Hurricanes-Damenteam in der 2. Liga auf. „Es ist toll für mich, mit vielen erfahrenen Erstligaspielerinnen schon in jedem Training an meine Grenzen zu gehen. Nur so kann ich mich verbessern“, sagt Lotta. Sie werde versuchen, in der zweiten Liga mit der Zeit „Minute um Minute an Spielzeit zu verdienen“.
Ihre Schwester sei ihr Vorbild, sagt Lotta Stach. Die 20-jährige Emma durchlief alle deutschen Jugend-Nationalteams, war seinerzeit jüngste Akteurin in der ersten Bundesliga. Seit drei Jahren studiert Emma Stach mit einem Vollstipendium an der Universität Spokane im US-Bundesstaat Washington, spielt dort höchst erfolgreich im Collegeteam der „Gonzaga Bulldogs“: Mit ihrem Team landete sie unter den Top 16 in den gesamten USA. Nachdem sie in den vergangenen Jahren von ihrem College die Freigabe für die deutsche Nationalmannschaft während der Saison nicht erhalten hatte, klappte es nun außerhalb der Saison in den USA: Nach einem Lehrgang stand sie am vergangenen Wochenende in den Partien gegen Afrika-Meister Senegal und Gastgeber Niederlande im Kader. Emma Stach erzielte insgesamt 15 Punkte und erhielt ein Lob von Bundestrainer Hermann Paar. „Prima, dass es jetzt mal geklappt hat mit dem Zeitfenster für die Nationalmannschaft“, sagt Emma Stach. Die meisten Mitspielerinnen kennt sie noch aus ihrer Zeit in der Bundesliga. Im Mai 2018 kehrt Emma Stach wahrscheinlich nach Europa zurück - mit dem Bachelorabschluss in Psychologie in der Tasche. Ob sie dann noch ein paar Semester in Deutschland oder im Ausland dranhängt, steht derzeit noch nicht fest.
Bei Anton Stach steht fest, wie es weitergeht: Ab Oktober studiert der Fußballer in Oldenburg Sport und Wirtschaftswissenschaften. Antons Weg führte vom Buchholzer FC über das Jugendleistungszentrum von Werder Bremen und das U19-Bundesligateam vom VfL Osnabrück zu seinem jetzigen Verein SSV Jeddeloh. Beim Viertligisten schaffte der Mittelfeldakteur auf Anhieb den Sprung in den Kader, am vergangenen Wochenende stand Anton bei der 3:4-Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten VfL Wolfsburg II über 90 Minuten auf dem Platz und bereitete zwei Treffer seiner Mannschaft vor.