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Digitalisierung als Instrument nutzen

Joachim Czychy (li.), Obermeister der Innung des Kraftfahrzeughandwerks, begrüßte Dr.-Ing. Michael Solvie als Gastredner
Die Innung des Kraftfahrzeughandwerks des Kreises Harburg lud seine Mitglieder zur Frühjahrs-Innungsversammlung ins Gasthaus Böttcher nach Nenndorf ein. Nach der Eröffnung und der Bekanntgabe von verschiedenen Aktionen des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes begrüßte Obermeister Joachim Czychy den Unternehmensberater und Gastredner Dr. Ing. Michael Solvie.
Dieser erläuterte in seinem Vortrag "Digitalisierung - (k)ein Thema für uns" die Wichtigkeit des Internets für das Kfz-Gewerbe. "Die Digitalisierung ist eine riesige Chance für jedes Unternehmen", so Michael Solvie, der seit 2011 als Unternehmensberater tätig ist. Der "digitale Wirbelsturm" erfasse sämtliche Branchen und entwickle sich rasant. Der Berater zeigte auf, dass für 80 Prozent der Internetnutzer Komfort, Geld- und Zeitersparnis, Prestige, Gesundheit und Sicherheit wichtig seien. Der Medienexperte erklärte, wie wichtig es für die Kfz-Branche sei, ihre Kunden auf dem digitalen Weg zu erreichen.
Die Optimierung der IT-Kompetenz durch eigenes Personal müsse daher vorangetrieben werden. "Ein Kunde, der einen Neuwagen kaufen möchte, hat bis es zum Kontakt mit den Händler kommt, bereits 24 Kontakte im Internet, um sich zu informieren", so Michael Solvie. Erst zwei Wochen vor dem Kauf besuche er einen Kfz-Betrieb persönlich. Durchschnittlich besuchte er früher fünf Händler, heute sind es maximal nur noch durchschnittlich 1,8 Händler. Seine Informationen über bestimmte Kfz-Modelle und Werkstattleistungen ziehe sich der Interessent zum aus dem Internet. Es gebe verschiedene KfZ-Institutionen, die das Internet als Instrument für die Kundenansprache nutzen, so Solvie.
"Die Digitalisierung ist Chefsache. Dieser muss mit internen oder externen Fachleuten den Internetauftritt so installieren, das eine Kundenbindung stattfindet", sagte Michael Solvie. Das Internet sei ein Leistungsangebot, dem die Zukunft gehöre, führte der Berater aus.
Im Anschluss gab Andreas Baier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Kreis Harburg, noch Informationen zu rechtlichen Kfz-Vertriebsangelegenheiten.