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Buxtehude ganz maritim: Der Hafen und Infrastruktur an der Este sind wichtige Themen im neuen Wassertourismuskonzept

Unter anderem für Kanuten soll das Angebot verbessert werden (Foto: Daniela Ponath)
Am Fluss entlang wandern oder radeln oder mit der Barkasse, dem Kanu und Motorboot fahren - mit der Este und der nahen Elbe bietet die Hansestadt Buxtehude Ausflüglern und Wassersportlern äußerst attraktive Möglichkeiten. Diese sollen nun durch das aktuelle Wassertourismuskonzept ausgebaut oder geschaffen und schließlich auch überregional bekannt gemacht werden. Erstellt und vorgestellt wurde das Konzept von der Fachgruppe Kultur, Touristik und Marketing der Hansestadt Buxtehude in Zusammenarbeit mit der Tourismus- und Regionalberatung BTE.
"Es geht zum einen darum, das wassertouristische Angebot wie Barkassenfahrten und Kanuverleih sowie die Infrastruktur mit Anlegestellen und Toiletten auszubauen, und zum anderen darum, über dieses Angebot zu informieren - z.B. durch ein Wegeleitsystem", sagt Torsten Lange, Chef der Fachgruppe Kultur, Touristik und Marketing.
Ein Jahr lang hat das Team Ideen gesammelt, u.a. in Workshops mit Anrainern und in Interviews mit Experten. Eine große Rolle bei allen Überlegungen spielt der Naturschutz, daher waren die Naturschutzämter der Landkreise Stade und Harburg an den Diskussionen beteiligt. Klar ist auch, dass ein wassertouristisches Konzept nur sinnvoll ist, wenn es sich nicht ausschließlich auf Gewässer in Buxtehude bezieht, sondern den Verlauf der Este und Elbe berücksichtigt. "Ein Wegeleitsystem, das z.B. Kanuten informiert, wo sich Ein- und Ausstiegsplätze, Gastronomie und Toiletten befinden, sollte einheitlich sein. "Auch die Anlegestellen sollten in sinnvollen Abständen geplant werden", sagt Torsten Lange. Daher sind viele angrenzende Gemeinden bei der Planung mit im Boot.
Dass sich das Konzept auf einen größeren Umkreis bezieht und auch Einwohner oder Touristen in Hamburg anspricht, ist Voraussetzung, um finanzielle Unterstützung aus dem Förderfonds der Metropolregion Hamburg zu erhalten. Die Hälfte der geplanten Gesamtausgaben von etwa 18.300 Euro wird mit Fördermitteln finanziert.
In Buxtehude setzen die Konzeptentwickler die Prioritäten auf die maritime Entwicklung des Hafens (u.a. weitere Anlegeplätze für Motorsportboote, Barkassenfahrten, eine Verweilzone, Stellflächen für Wohnmobile, etc.), auf die Einrichtung von öffentlichen Toiletten und auf ein Wegeleitsystem. Auch der Mühlenteich mit einem Wasserspielplatz ist im Gespräch. Eine Ausstiegsstelle für Kanuten wurde bereits eingerichtet.
Das Wassertourismuskonzept liegt der Politik bereits vor. "Wichtig ist, eine Stelle einzurichten, die die beschlossenen Maßnahmen umsetzt und koordiniert", sagt Torsten Lange.


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