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"Maistourismus nimmt groteske Züge an"

Die Freie Wählergemeinschaft besichtigte die Biogasanlage zwischen Apensen und Grundoldendorf (v. li.): Frank Buchholz, Gerd Lefers, Astrid Müller, Harald Gooßen, Bodo Klages und Uwe Arndt sowie Anlagenchef Sven Plorin (Foto: oh)
bc. Grundoldendorf. Die Mitglieder der Kreistagsfraktion der Freien Wählergemeinschaft (FWG) besichtigten in der vergangenen Woche die Biogasanlage der "Bioenergie-Geest" zwischen Apensen und Grundoldendorf. Das Interesse der Politiker galt insbesondere der starken Belastung der Wirtschaftswege durch die Erntefahrzeuge.

Die konzentrierte Abfuhr der Maisernte mit großem Gerät ist für Uwe Arndt, FWG-Mitglied und Bürgermeister von Ahlerstedt, ein großes Ärgernis. "Die Kollateralschäden bleiben an den Kommunen hängen", klagt Arndt. Der Maistourismus nehme groteske Züge an: "Wir werden in Ahlerstedt Gespräche mit den Anlagenbetreibern führen und nach Lösungen suchen." Ein Realverband, also ein Zusammenschluss von Grundeigentümern, die die Baulast der Wirtschaftswege trage, sei zum Beispiel eine Lösung. So seien die Gemeinden fein raus.