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Selbsthilfe für junge Zielgruppe

Urte Schnoor, zuständig bei KIBIS für junge Selbsthilfe (Foto: bc)
bc. Stade. Selbsthilfegruppen gibt es zu zahlreichen Themen. Von A wie Arbeitslosigkeit bis Z wie Zwangsstörung. Allein im Landkreis Stade sind es gut 100, die von der Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfe (KIBIS) unter dem Dach des Paritätischen beraten werden. Relativ neu ist jetzt das Konzept der sogenannten „Jungen Selbsthilfe“, bei dem Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren angesprochen werden sollen. Die Idee dahinter: Gleichgesinnte im gleichen Alter finden leichter Vertrauen zueinander.
Eine Projektgruppe - u.a. bestehend aus jungen Erwachsenen, die selbst Teil von Selbsthilfegruppen sind - arbeitet derzeit an der Umsetzung für den Bereich des Landkreises Stade. Ziel ist es, die „Junge Selbsthilfe“ bekannt zu machen. Die erste Gruppe soll in Kürze aus der Taufe gehoben werden. Thema: „Depression und Ängste“. KIBIS-Leiter Ulrich Brachthäuser: „Ein Thema, das gerade bei jungen Leuten weit verbreitet ist.“ Das WOCHENBLATT traf zwei junge Erwachsene, die selbst seit Jahren mit Depressionen zu kämpfen haben und die sich nun in der Jungen Selbsthilfe engagieren möchten, um andere Gleichaltrige zu motivieren, sich mit ihren Sorgen, Nöten und Problemen in Selbsthilfegruppen auszutauschen - immer im Bewusstsein, dass diese Gruppen eine erforderliche Therapie nicht ersetzen können. „Ohne professionelle Hilfe geht es fast nie“, so einer der Initiatoren. Selbsthilfe könne ein Brücke bauen. Das Angebot ist kostenlos.
• Interessierte melden sich bei KIBIS des Paritätischen unter Tel. 04141-3856 oder per E-Mail an kibis-stade@
paritaetischer.de . KIBIS unterliegt der Schweigepflicht.