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CDU in Jork: Udo Feindt zieht die Reißleine

Tritt nicht für den Jorker Gemeinderat an: Udo Feindt
bc. Jork. „Rin in de Kartoffeln, rut ut de Kartoffeln:“ Nach dem Rücktritt der Jorker CDU-Vorsitzenden Silja Köpcke, ihrem Stellvertreter Michael Eble und den Vorstandsmitgliedern Elke Krog und Stefan Pölk (das WOCHENBLATT berichtete) könnte sich jetzt eine Rückkehr anbahnen. „Für die Zurückgetretenen steht die Tür offen“, betont der kommissarische Vorsitzende Alexander Schlüsselburg nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung. Michael Eble spricht von sehr guten Gesprächen, eine Rückkehr des Quartetts kläre sich vermutlich am Wochenende.
Unterdessen hat Udo Feindt (Foto) die Reißleine gezogen. Der Jorker möchte nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren. Wie berichtet, ergab jüngst eine Vorwahl im erweiterten Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes eine 10:1-Mehrheit für das Kreistagsmitglied Feindt als Spitzenkandidaten. Silja Köpcke landete auf Platz zwei, Michael Eble auf Rang drei. Daraufhin kam es zu dem Kollektiv-Rücktritt.
Feindt: „Aus beruflichen Gründen habe ich mich entschlossen, nicht anzutreten.“ Für den Kreistag wolle er aber wieder kandidieren.
Ob Feindts Rückzug im Zusammenhang mit einer möglichen Rückkehr der „Rücktrittler“ steht, will niemand offen aussprechen, darf aber zumindest vermutet werden. Schlüsselburg: „Ich bedauere die Entscheidung von Udo Feindt sehr, muss sie aber akzeptieren. Ich bin mir sicher, dass er ein Bombenergebnis eingefahren hätte.“ Nun müsse der Vorstand schnellstmöglich ein Wahlkampfteam bilden, Kandidaten finden und ein Wahlprogramm erstellen.