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In Buxtehude wird ein weiterer Kreisverkehr geplant

Hier geht es nicht lang, weil gebuddelt wird: Das wird an einigen Stellen Buxtehudes der Fall sein (Foto: archiv)
Planung eines Kreisels an der Harburger Straße/Ostmoorweg beginnt

tk. Buxtehude. Über einen Mangel an Arbeit kann die Tiefbauabteilung der Buxtehuder Stadtverwaltung ihn diesem Jahr nicht klagen. Fachgruppenleiter Rainer Ratzke stellte jüngst die geplanten Maßnahmen für das Jahr vor.

Ein Überblick über die Asphaltarbeiten: Der Stemmannsweg wird auf einer Länge von 600 Metern saniert. Das geschieht auch mit einem Teilstück der Straße "Lurup", so dass der Sportplatz "Brune Naht" künftig besser zu erreichen ist. Ausgebessert wird auch der Wirtschaftsweg Daenser Weg Richtung Heitmannshausen.

Diese Pflasterarbeiten sind geplant: Der Wanderweg am Bullenbruch in der Nähe des Krankenhauses wird ausgebessert. Das geschieht auf einer Länge von rund 450 Metern mit dem Immenbecker Moorweg und auf 150 Metern beim Geh- und Radweg neben der Giselbertstraße.

Außerdem werden im gesamten Stadtgebiet Flächen von 50 bis 1.500 Quadratmtern ausgebessert, bei denen das Pflastrer marode ist oder sich kleine Schadstellen gebildet haben.

Für Asphalt- und Pflasterarbeiten stehen 350.000 Euro im Haushalt, so Ratzke.
Ein Mega-Projekt ist erst in den Startlöchern: Die Stadt beginnt mit der Planung eines Kreisverkehrs an der HarburgerStraße/Ostmoorweg. Dieser vielbefahrene Knotenpunkt ins Gewerbegebiet soll verändert werden, bevor der Landkreis die Sanierung der Harburger Straße (K40) bis dorthin fortsetzt. Der erste Abschnitt der Kreisstraße wird im April saniert.
Problem dabei: Weil es sich um eine Kreisstraße handelt, kann die Stadt nicht alleine agieren. Ähnlich wie beim Bau des Kreisels an der Estebrügger Straße würde Buxtehude vorfinanzieren, bis der Kreis die Kosten in seinen Haushalt einstellt. "Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht", sagt Tiefbauchef Ratzke. So müsse unter anderem der Landkreis erst Landesmittel einwerben, bevor konkreter geplant werde.

Auch wenn das niemand offiziell bestätigen würde - diese Maßnahme hat Pfiff: Sollte es dazu kommen, dass die Rübker Straße nicht zum A26-Autobahnzubringer ausgebaut wird, weil Gerichte das Projekt stoppen, so würde die wahrscheinlich nächste Zubringer-Alternative genau in Höhe des Ostmoorwegs auf die Harburger Straße treffen. Nicht schlecht, wenn dann schon ein Kreisel da wäre.

Weitere Vorhaben der Tiefbauer: Die Erschließung der Baugebiete in Hedendorf und Eilendorf geht voran, die Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Este wird gebaut. Außerdem steht die Sanierung des zweiten Abschnitts der Bebelstraße an. Das ist das erste Straßensanierungsprojekt seit dem Ende der Straßenausbau-Beitragssatzung im Sommer 2017.