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"Jetzt hat es endlich geklappt!": Gernold Dittmer ist neuer Schützenkönig in Wesel

Freuen sich auf ein spannendes Jahr: Gernold Dittmer und seine Frau Marlies (Mi) mit seinen Adjutanten Andreas und Kirsten Wischhof (v. li.), Stephan und Birgit Bellmann, Jürgen und Petra Bosselmann sowie Thorsten und Nadja Neubauer
mum. Wesel. "Ich freue mich riesig! Jetzt hat es endlich geklappt!" Gernold Dittmer aus Wesel ließ seiner Freude freien Lauf. Am Montagabend wurde der 58-Jährige, der im Hamburger Container-Depot arbeitet, als neuer König des Weseler Schützenvereins proklamiert. Bereits seit 39 Jahren ist Dittmer Schütze mit Leib und Seele. Und mindestens seit 20 Jahren hatte er den Wunsch, einmal an der Spitze seines Vereins zu stehen. "Viermal habe ich es vergeblich versucht", erinnert sich Dittmer. Sein fünfter Anlauf war jetzt von Erfolg gekrönt.
Dabei war es ausgerechnet diesmal besonders schwer. Mit Bernd Sperling (Undeloh), Carsten Gellersen (Wesel) und Thorsten Neubauer (Handeloh) gingen gleich drei Konkurrenten gemeinsam mit Dittmer in den Schießstand. Jeder von ihnen durfte dreimal aus 50 Metern Distanz auf die Scheibe schießen - und Dittmer traf am besten.
"Ich wünsche meinem Nachfolger genauso viel Spaß, wie ich hatte." Mit diesen Worten hatte sich Holger „der Waidmann“ Voß von seinen Schützen-Kameraden verabschiedet. Da Voß in Handeloh-Inzmühlen wohnt, kam Handeloh diesmal in den Genuss einer besonderen Zeremonie: Der Zapfenstreich fand am Freitagabend auf dem Bahnhofsvorplatz statt.
Dittmer weiß, dass auf ihn ein Jahr voller Herausforderungen wartet. Daher hat er gleich vier Adjutanten benannt. Ihm zur Seite stehen Andreas und Kirsten Wischhof, Stephan und Birgit Bellmann, Jürgen und Petra Bosselmann sowie Thorsten und Nadja Neubauer.
Wesels Präsident Matthias Schill gab Dittmer übrigens den Namen "der Gipfelstürmer". Schill würdigt damit Dittmers große Leidenschaft - das Wandern und Bergsteigen. Mindestens alle zwei Jahre zieht es ihn gemeinsam mit Ehefrau Marlies nach Österreich oder Italien. Außerdem hat Dittmer Fußball im Blut: Bis vor ein paar Jahren schnürte er noch für den TV Welle die Schuhe.