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NABU-Einsatz zum Wohl der Kröten - Naturschützer stellen Amphibienzaun entlang der K22 auf

Die Mitglieder der NABU-Gruppe Hanstedt-Salzhausen engagieren sich auch für Amphibien (Foto: Dorothee Mühlberg)
mum. Hanstedt. Das ist vorbildlicher Einsatz: Die Mitglieder der NABU-Gruppe Hanstedt-Salzhausen rückten jetzt - pünktlich vor der Wanderschaft der Kröten, Frösche und Amphibien - aus, um den Amphibienzaun entlang der Kreisstraße 22 bei Brackel aufzubauen. „Die Amphibien wandern, sobald die Temperaturen milder werden und feuchte Wetterbedingungen herrschen, nachts von ihren Rückzugorten zu den Gewässern, in denen sie ihren Laich ablegen“, erklärt Dorothee Mühlberg, Vorstandsmitglied der NABU-Gruppe Hanstedt-Salzhausen.
Der Fortpflanzungstrieb sei so stark, dass sie sich auch nicht durch stark befahrene Straßen von der Überquerung abschrecken lassen. Aus diesem Grund seien die schützenden Zäune eine wichtige Maßnahme, um wenigstens einen kleinen Teil der Tiere zu retten und so den Fortbestand zu gewährleisten. Die NABU-Gruppe ruft alle Autofahrer auf, an den vielen Wanderstellen, an denen keine Krötenzäune aufgestellt werden können, die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zu senken und Rücksicht auf die wandernden Tiere zu nehmen.