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Aus für Pferde-Krematorium

So sollte der Neubau in Hanstedt aussehen (Foto: Cremare Nord)

Hanstedt: Cremare stoppt Planungen für Erweiterungsbau / Muus: "Kommunikation offener gestalten"

os. Hanstedt. Aus für das geplante Pferde-Krematorium im Gewerbepark Auetal in Hanstedt: Das Unternehmen Cremare hat der Gemeinde in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass es die Option für den Kauf des Grundstücks nicht wahrnehmen wird. Der Genehmigungsantrag beim Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg sei bereits zurückgezogen worden, teilt Hanstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus mit.
Wie berichtet, wollte Cremare neben dem seit 2009 betriebenen Kleintier-Krematorium einen Erweiterungsbau errichten, in dem Pferde eingeäschert werden können. Rund zwei Millionen Euro wollte das Unternehmen investieren. Gegen die Pläne hatte sich massiver Widerstand in der Bevölkerung gebildet. Die Bürger befürchteten u.a., dass durch die Einäscherung der Pferde Schadstoffe wie Dioxine und Flurane in die Luft gelangen.
"Wir haben die überwiegend kritischen Signale aus der Bevölkerung aufgenommen und diese entsprechend an Cremare weitergegeben", erklärt Muus. Er wünsche sich für die Zukunft, dass die Firma Cremare ihre Kommunikation mit Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung offener gestalte und gerade die unmittelbare Nachbarschaft im Gewerbegebiet besser einbinde.
Cremare plant laut Muus, die Technik im bestehenden Kleintier-Krematorium in den kommenden Wochen zu verbessern. Das Grundstück im Gewerbegebiet Auetal verbleibt nach dem Rückzug von Cremare im Besitz der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH). Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus ist optimistisch, dass andere Unternehmen auf das Areal ziehen. Es gebe bereits Interessenten für eine Ansiedlung in Hanstedt.