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EHEC-Fall in Harsefeld: Sorge unbegründet

jd. Harsefeld. Große Aufregung um einen EHEC-Fall in Harsefeld: An der tückischen Darminfektion ist vor kurzem ein Kleinkind erkrankt, dessen Geschwister die örtliche Rosenborn-Grundschule besuchen. Viele Eltern waren in Sorge, dass sich die Infektion in der Schule ausbreitet. Sie hatten noch die EHEC-Epidemie vom Frühjahr 2011 im Hinterkopf. Damals erkrankten allein in Norddeutschland 4.000 Menschen. Das gefährliche Darmbakterium forderte 53 Todesopfer. Doch im Harsefelder Fall gibt es offenbar keinerlei Anlass zur Hysterie: Laut Kreis-Gesundheitsamt handelt es sich beim jetzt nachgewiesenen EHEC-Stamm um eine Variante mit einem vergleichsweise milden Krankheitsverlauf.

"Den Schülern wurde bereits ein Eltern-Rundbrief mitgegeben, deren Infos mit dem Gesundheitsamt abgestimmt sind", erklärt Rektorin Birgit Nadolny. Sie wollte eigentlich vermeiden, dass die Wogen so hoch schlagen. Schließlich wiesen die beiden betroffenen Schüler keinerlei Krankheitssymptome auf. Sie mussten nur zu Hause bleiben, weil bei Ihnen Keime nachgewiesen wurden. Das sei das übliche Prozedere bei solchen Verdachtsfällen, auch wenn es sich nur um Kontaktpersonen handele.

Inzwischen darf eines der beiden Schulkinder wieder den Unterricht besuchen. Wiederholte Proben hätten ergeben, dass von dem Kind keine Erreger mehr ausgeschieden werden, so Nadolny. Ihr sei vom Gesundheitsamt mitgeteilt worden, dass die Grundschule keine weiteren Maßnahmen ergreifen müsse. Es sei nur wichtig, auf die übliche Hygiene - wie etwa das gründliche Händewaschen nach dem Toilettenbesuch - zu achten. Vermutlich habe sich das Kleinkind in den Herbstferien infiziert.