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Handtücher für die Sportler

Die geehrten Sportler freuten sich über die Auszeichnung durch die Gemeinde

Schützenverein stellt die meisten Geehrten

jd. Harsefeld. Schießen, Fuß- und Faustball, Leichtathletik, Rollkunstlauf sowie Badminton: In diesen Sportarten erzielten 46 Harsefelder Sportler im vergangenen Jahr ganz besondere Leistungen. Und dafür wurden sie jetzt vom Flecken Harsefeld geehrt. Bei einem Empfang im Rathaus überreichte Bürgermeister Michael Ospalski Urkunden. Außerdem gab es noch etwas Praktisches: Jede Sportskanone durfte sich ein Handtuch mit Harsefeld-Wappen vom Stapel nehmen. Das ist ideal, um sich beim nächsten Wettkampf den Schweiß von der Stirn zu wischen.
Einige der Geehrten waren nicht das erste Mal dabei. Wie beispielsweise Jacqueline Schnoor: Die junge Schießsportlerin aus dem Schützenverein Harsefeld heimst seit Jahren einen Titel nach dem anderen ein und ist quasi Dauergast im Rathaus. Diesmal wurde sie für sage und schreibe 16 Spitzenplatzierungen bei Wettbewerben bis hin zur Deutschen Meisterschaft ausgezeichnet.
Gemeinsam mit fünf Vereinskameraden schaffte es Jacqueline von allen geehrten Sportlern auch am weitesten nach oben aufs Treppchen: Der Schützen-Nachwuchs nahm das Ziel so gut ins Visier, dass es beim Schüler- und Jugendteam jeweils für einen dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften reichte.
Auch bei den anderen Sportarten gab es Erfolge zu verzeichnen. So wurde die kleine Rollkunstläuferin Marie Nielsen Landessiegerin in der Pflicht, und die Ü50-Altherren-Kicker errangen ungeschlagen die Kreismeisterschaft. Insgesamt stellt Harsefeld neun Landesmeister, die meisten davon im Schießsport.
Ebenfalls geehrt wurden einige Harsefelder, die sich beim Erwerb des Sportabzeichens mächtig ins Zeug legten. Immer noch "fit wie ein Turnschuh" ist Klaus Wilke, der mit seinem 50. Sportabzeichen ein ganz besonderes Jubiläum beging. Stolz auf ihre Leistung dürfen auch Maike Schedler und Bernd Fetting sein. Sie schafften erstmals das Behinderten-Sportabzeichen.
Bürgermeister Ospalski wies darauf hin, dass niemandem der sportliche Erfolg in den Schoß gelegt wird. Es gehöre sehr viel Training dazu, wenn man ganz vorn dabei sein wolle. "Zielstrebigkeit und Disziplin sind das A und O beim Leistungssport", erklärte Ospalski. Die Gemeinde unterstütze die Sportler, indem sie die Wettkampfstätten in Schuss halte. Als Beispiel nannte er die mehr als 200.000 Euro teure Sanierung der Laufbahn im Waldstadion.