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"Ganz großes Kino" bei Viebrock

Drei Generationen Viebrock: Firmengründer Gustav (vorne re.) mit seiner Ehefrau Elfriede sowie Sohn Andreas (li.) mit Ehefrau Annegret, dahinter Lars, Dirk mit Ehefrau Andrina sowie Jan (v. re.)
 
Dirk Viebrock zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung des Unternehmens Fotos: jd
Reithalle wurde zum Kinosaal: Harsefelder Bauunternehmen richtete Jahresauftaktveranstaltung aus

jd. Harsefeld. Beim Harsefelder Bauunternehmen Viebrock gab es "ganz großes Kino": Die im Stile eines Kinosaals gestaltete Reithalle neben dem Betriebsgelände in Weißenfelde bildete optisch den perfekten Rahmen für die Jahresauftaktveranstaltung, den die Familienfirma alljährlich für Mitarbeiter und Geschäftspartner ausrichtet. Stilecht gab es für die mehr als 1.000 Gäste, darunter zahlreiche Vertreter von Politik und Wirtschaft, Popcorn und Cola. Firmenchef Dirk Viebrock überzeugte einmal mehr in der Rolle des perfekten Gastgebers. Er präsentierte die wirtschaftlichen Eckdaten und bot einen Ausblick auf das neue Geschäftsjahr. Eine Gastrolle übernahm Torhüterlegende Oliver Kahn. Der Torwart-Titan referierte über das Erfolgsrezept von Spitzenteams.

Filmreif war schon der Einstieg: Die ukrainische Artistengruppe "Light Balance" legte in der stockfinsteren Halle eine tolle Performance hin. Der Auftritt im Leucht-Outfit riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Nach diesem "Vorspann" betrat Dirk Viebrock die Bühne. "Verkauf ist Nervenkitzel", verkündete der junge Unternehmer, der das von seinem Großvater Gustav gegründete Unternehmen in dritter Generation führt. Für diesen Nervenkitzel sorge jeweils zum Jahresende die Zahl der verkauften Häuser, so Viebrock. Bei der 1.000er-Marke sei die "Happiness"-Grenze erreicht.

Doch nach Glücksgefühlen sah es wenige Wochen vor Jahresende - wie schon 2016 - zunächst nicht aus: Mit verhaltenem Blick habe er am 30. Dezember auf die Abschlusszahlen geschaut, gestand der Firmenchef. Aber wie im Kino gab es zum Schluss ein Happy-End: "Wie im Vorjahr wurde der Dezember der erfolgreichste Monat. Am Ende verkauften wir 2017 insgesamt 1.070 Häuser", so Dirk Viebrock. 2016 seien es 1.052 Häuser gewesen. Auch bei den Geschäftszahlen verkündete der Bauunternehmer gute Nachrichten: Der Viebrock-Konzern steigerte seinen Umsatz auf 273 Mio. Euro. Das ist ein Plus von fünf Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2.000 waren es noch knapp 85 Mio. Euro Umsatz. 

Ähnlich die Entwicklung bei den Beschäftigten: Die Zahl der Mitarbeiter ist seit damals von 286 auf aktuell 904 gestiegen. Damit es eine Fortsetzung dieser "Erfolgsstory" gibt, ist eine neue Personalabteilung geschaffen worden, deren Leitung Vorstandsmitglied Wolfgang Werner innehat. Motivierte Mitarbeiter seien wichtig und Grundlage jedes Erfolgs, so Viebrock: "Ein erfolgreiches Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass alle restlos von dem überzeugt sind, was sie tun - und zwar überzeugt bis ins Knochenmark."

Restlos überzeugt zeigt sich der Firmenchef von den Produkten seines Unternehmens: Gemäß Gottlieb Daimlers Maxime "Das Beste oder nichts" seien Viebrock-Häuser stets auf dem neuesten Stand der Technik. Abstriche würden nicht gemacht: "Bei uns bekommt kein Kunde ein Haus mit alter Technik angeboten", erklärte Dirk Viebrock. Seit diesem Jahr sei das "KfW Effizienzhaus 40 Plus" der Unternehmens-Standard. Darüber hinaus können sich Häuslebauer für eine Energiekosten-Garantie entscheiden: Unter dem Slogan "Energiekostenlos glücklich" garantiert Viebrockhaus für zehn Jahre, dass keinerlei Kosten für Heizung, Lüftung und Warmwasser entstehen.

Innovativ zeigt sich das Unternehmen auch in eigener Sache: Im vergangenen Jahr wurde die firmeneigene Logistik neu strukturiert. Am Hauptsitz in Harsefeld werden nun die "Pakete" für den Hausbau geschnürt: Die Maurer und Handwerker auf den Baustellen bekommen sämtliche Materialien in der passenden Stückelung per Palette angeliefert.

Für flache Hierarchien im Betrieb soll ein neues Gremium sorgen: Im vergangenen Jahr wurde die Viebrock AG gegründet. Deren fünfköpfiger Vorstand rund um Dirk Viebrock besteht aus leitenden Mitarbeitern des Konzerns. "Dieses Team wird nicht im stillen Kämmerlein agieren", verspricht der Firmenchef, sondern Ansprechpartner für alle Mitarbeiter sein, die Anregungen, Kritik oder auch gute Ideen haben.