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Wird mit Tierhaar Geld gemacht? Unbekannte schneiden einer Stute in Bendestorf ein großes Stück vom Schweif ab

Margrit Hübner zeigt auf den Schweif ihrer Stute „Betty Barcley“. Etwa 50 Zentimeter wurden abgeschnitten
mum. Bendestorf. „Das ist Tierquälerei“, sagt Margrit Hübner. Die Bendestorferin ist schockiert, was Unbekannte ihrer Stute „Betty Barcley“ angetan haben. Mindestens 50 Zentimeter vom Schweif wurden abgeschnitten. „Das ist kein dummer Streich mehr“, sagt sie. Mit dem Schweif vertreiben die Pferde Fliegen. „Gerade im Sommer ist das sehr wichtig“, so Margrit Hübner. Das Haar wächst nur langsam nach. Bis zu drei Jahre kann es dauern, bis er wieder seine ursprüngliche Länge hat.
„Der Täter hat entweder in der Nacht zu Sonntag im Stall zugeschlagen, oder am Sonntagvormittag auf der Weide, der zum Reitstall Bendestorf gehört“, so Margrit Hübner. Auf jeden Fall muss der Täter gut vorbereitet gewesen sein und ein Messer oder eine Schere dabei gehabt haben. Da weder im Stall, noch auf der Weide Haare gefunden worden, vermutet Margrit Hübner, dass der Schweif mitgenommen wurde. Gerade im Dressur-Sport sind solche Haare sehr gefragt. Entweder werden sie in die Mähne eingeflochten oder der Schweif wird verlängert. „Ich habe gehört, dass für einen ganzen Schweif bis zu 2.000 Euro gezahlt werden“, so Margrit Hübner. Sie vermutet, dass es sich auch um einen gezielten Anschlag gehandelt haben könnte. Ihr Pferd hat mit „Dunkel Fuchs“ eine besonders seltene Schweiffarbe. Ist das der Grund, warum nur ihr Pferd auf der Reitanlage in Bendestorf betroffen war?
Hübner bittet Pferdebesitzer, die ebenfalls Opfer eines solchen Angriffs wurden, sich bei der Polizei zu melden. „Ich glaube, dass es mehr Vorfälle gibt“, sagt die Bendestorferin, die bereits Anzeige erstattet hat.