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Jork hat mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen zu kämpfen

Jorks Kämmerer Matthias Riel
bc. Jork. Die Gemeinde Jork kommt auf keinen grünen Zweig. Der aktuelle Haushaltsplanentwurf für 2014 sieht abermals ein Defizit vor: Das Minus beträgt rund 588.000 Euro. Ein Grund sind vor allem die zu erwartenden sinkenden Gewerbesteuereinnahmen. Rechnet die Gemeinde in 2013 mit etwa 3,8 Mio. Euro Gewerbesteuern, sind es für 2014 nur noch 3,3 Mio. Euro.

Um den Eigenanteil bezahlen zu können, den die Gemeinde für die derzeit im Bau befindlichen Ortsumgehung zu leisten hat, muss sie einen neuen Kredit über 1,085 Mio. Euro aufnehmen. Die Jorker Gesamtschulden steigen damit auf rund zehn Mio. Euro. "Das ist sehr viel. Wir müssen den Schuldenberg dringend abbauen", weiß Kämmerer Matthias Riel.

Aus Sicht der Jorker Kämmerei müssen die Haushaltsplanberatungen in diesem Jahr darauf abzielen, ein strategisches Haushaltssicherungskonzept zu erarbeiten, das die Liquidität wiederherstellt. Riel: "Wir müssen uns intensiv über die Jahre 2015 bis 2017 unterhalten, in denen wir keine neuen Kredite aufnehmen können." Derzeit sei die Gemeinde wenig handlungsfähig. "Sie kann sich nur darauf konzentrieren, Bestehendes zu erhalten", so Riel. Anfang Februar 2014 soll der Haushalt stehen.