Wolfsrisse

Beiträge zum Thema Wolfsrisse

Blaulicht

Landkreis Harburg
Wolf soll vier Schafe gerissen haben

Erneut wurden im Landkreis Harburg vier Schafe auf einer Weide gerissen - diesmal am 22. Juli im Bereich Wenzendorf. Die Spurenlage deutet laut Wolfsberater Bernard Wegner auf einen Wolf als Verursacher hin. Die für Nutztierrisse zuständige Landwirtschaftskammer wurde auch hier informiert. Für die Dokumentation und Bearbeitung von Nutztierschäden ist seit dem 1. Februar 2022 die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) zuständig. Wenn beim Fund eines toten Nutztieres auf einer Weide der...

Politik

Nur noch "geschützt"
EU senkt Schutzstatus des Wolfs herab

Der Rat der Europäischen Union hat jetzt den Schutzstatus des Wolfes von „streng geschützt“ in „geschützt“ geändert, der zeitnah rechtskräftig werden soll. Durch die Herabstufung des Schutzstatus erhalten die EU-Mitgliedstaaten nun die Möglichkeit, flexibler auf Konflikte zwischen Wölfen und menschlichen Aktivitäten – insbesondere in der Weidetierhaltung – zu reagieren. Zielgerichtete Entnahmen einzelner Tiere könnten so erleichtert werden, ohne den Erhalt der Gesamtpopulation zu gefährden. Die...

Panorama

Hollenstedt
Nutztierrisse durch Wölfe - auch in Siedlungsnähe

In den vergangenen Wochen ist es laut Bernard Wegner, Öffentlichkeitsobmann der Jägerschaft Landkreis Harburg, vermehrt zu Nutztierrissen in der Samtgemeinde Hollenstedt in Appel gekommen. "Besonders auffällig ist hier, dass die Tiere innerhalb von Siedlungen und in der Nähe von Häusern gerissen wurden. Im Raum Hollenstedt wurden Wölfe schon des Öfteren innerhalb von Dörfern und Siedlungen beobachtet", sagt er.  Gemäß dem kürzlich erschienenen zweiten Quartalsbericht 2024 der Landesjägerschaft...

Panorama

Exemplar wird fast täglich gesichtet
Jorker Lösung: Wolf wird betäubt und umgesiedelt

Zweimal hat der Wolf innerhalb von sechs Wochen auf der Elbinsel Hahnöfersand (Gemeinde Jork) zugeschlagen: Anfang März und Ende April wurden am Deich mehrere Schafe gerissen. Dass ein Wolf die Deichschafe attackiert hat, steht zweifelsfrei fest. Laut der Infokarte des Landes Niedersachsen handelt es sich um Wolfsrisse. Der Wolf, der im März die Schafherde angegriffen hat, wurde sogar identifiziert. Es ist ein weibliches Tier mit der Kennung "GW4032f". Ob es sich auch das um dasselbe Exemplar...

  • Jork
  • 29.04.24
  • 2.158× gelesen
  • 1
Politik

Nach Attacke am Elbdeich
Birgit Butter: Umweltminister muss beim Wolf unverzüglich handeln

Nachdem im Landkreis Stade erstmals Deichschafe an der Hauptdeichlinie der Elbe von einem Wolf gerissen wurden, hat Landrat Kai Seefried (CDU) umgehend den niedersächsischen Umweltminister Christina Meyer (Grüne) aufgefordert, endlich ein regionales Wolfsmanagement einzuführen und dieses per Verordnung auf eine rechtliche Grundlage zu stellen. Außer Meyers Mitteilung, dass er das Thema in das zuständige Fachreferat gebe, ist bisher nichts passiert. Jetzt hat die CDU-Landtagsabgeordnete Birgit...

  • Jork
  • 18.03.24
  • 383× gelesen
Panorama
Eines der Schafe, die jetzt am Elbdeich von einem Wolf gerissen wurden | Foto: Schwarz
4 Bilder

Oberdeichrichter fordert Maßnahmen vom Land
Schafe getötet: Wolfsattacke am Elbdeich im Alten Land

Jetzt hat ein Wolf direkt am Elbdeich im Alten Land zugeschlagen: Bei einem Wolfsangriff wurde am gestrigen Samstag (9. März) eine Herde Deichschafe auf der Gefängnisinsel Hahnöfersand attackiert. Bei der Attacke wurden zwei Tiere aus der rund 250 Schafe umfassenden Herde getötet. Acht weitere Schafe erlitten Verletzungen, eines davon musste wegen der schweren Wunden eingeschläfert werden. Der zuständige Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts vom Deichverband der zweiten Meile Alten Landes fordert...

  • Jork
  • 10.03.24
  • 5.007× gelesen
  • 1
Politik

Nadja Weippert
Zum Umgang mit Wölfen in Niedersachsen

Zum Umgang mit Wölfen in Niedersachsen bezieht auch Grünen-Landtagsabgeordnete Nadja Weippert aus dem Landkreis Harburg Stellung. Sie begrüßt die Vorschläge von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne), die erreichen will, dass Wölfe, die für Nutztierrisse verantwortlich sind, künftig auch ohne langwierige DNA-Nachweise abgeschossen werden können. „Es erhöht schlicht die Chance, auch tatsächlich die Problemwölfe ausfindig zu machen und zu entnehmen, wenn die Abschussgenehmigung zügig erteilt...

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