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Fragen zur Kommunalwahl an die CDU: „Gegen jede Art der Steuererhöhung“

Die Kandidaten der CDU Neu Wulmstorf (Foto: CDU)
mi. Neu Wulmstorf. Viele Wähler treffen ihre Entscheidung erst auf dem Weg zur Wahlurne, behaupten Wahlforscher: Damit wären unsere Parlamente dann das Ergebnis einer kollektiven Kurzschlussreaktion. Um Wählern die Möglichkeit zu geben, sich vor ihrer Wahl wenigstens einen Überblick zu verschaffen, stellt das WOCHENBLATT alle Parteien, die in Neu Wulmstorf antreten, kurz mit fünf Fragen vor. Hier die Antworten der CDU:
Was sind die drei wichtigsten Projekte?
Der erste Punkt ist die Ortsentwicklung. Wir möchten, dass Neu Wulmstorf sich organisch und nachhaltig entwickelt.
Auch die Weiterentwicklung der Neu Wulmstorfer Schullandschaft ist uns wichtig. Die Basis für die Gründung einer Oberschule, sowie einer weiteren Grundschule für die steigende Kinderzahl, ist bereits gelegt.
Die positive Fortentwicklung unserer Bäderlandschaft für Schulsport, Freizeit und DLRG liegt uns ebenfalls sehr am Herzen.
Wie stellt sich die CDU die Integration der Flüchtlinge in der Gemeinde vor?
Integration findet statt, wenn Menschen ihren Alltag miteinander teilen. Die Wohnsituation der Flüchtlinge mit den Wohnheimen in zentraler Ortslage in Neu Wulmstorf bietet da verhältnismäßig günstige Voraussetzungen.
In Neu Wulmstorf wird in Initiativen und Vereinen sehr viel ehrenamtliche Arbeit bei der Integration der Flüchtlinge geleistet. Vonseiten der Politik müssen wir dieses Engagement nach Kräften unterstützen und stärken.
Wie lässt sich die Bahnhofstraße attraktiver für Bürger und Gewerbe gestalten?
Demnächst wird auf der Fläche gegenüber dem Rathaus eine prominente Baulücke geschlossen. Es entstehen neue Einkaufsmöglichkeiten. An der angespannten Parkplatzsituation in der Bahnhofstraße müssen wir intensiv arbeiten.
Auch im Bereich des Fahrradverkehrs sind noch Verbesserungen möglich, insbesondere bei den Abstellmöglichkeiten. Diese und weitere Maßnahmen werden wir in enger Zusammenarbeit mit den ansässigen Gewerbetreibenden angehen.
Wo können Orte wie Elstorf und Wulmstorf wachsen?
Das regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises sieht die Entwicklung Neu Wulmstorfs überwiegend in Elstorf und Schwiederstorf vor.
Unsere Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass dieses Wachstum organisch und nachhaltig stattfindet. Wir wollen definitiv den dörflichen Charakter unserer Ortschaften erhalten. Dabei ist auch auf eine vernünftige Auslastung der vorhandenen Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten zu achten.
Im aktuellen Haushalt der Gemeinde klaffte ein Defizit von 2, 5 Millionen Euro, das nur durch die Rücklage ausgeglichen werden konnte. Welche Einsparungs- oder Einnahmepotenziale gibt es für Neu Wulmstorf?
Nach den Planungen der Verwaltung handelt es sich zumindest in dieser Höhe um ein Ausnahmejahr. Unsere Aufgabe als Politik ist es darauf zu achten, dass gerade bei steigenden Steuereinnahmen die Ausgaben nicht noch schneller wachsen.
Mit ein wenig Disziplin auf allen Seiten sollte es uns gelingen, die guten Einnahmen mit den Ausgaben wieder zur Deckung zu bringen. Die CDU Neu Wulmstorf spricht sich gegen jegliche Art von Steuererhöhungen aus.
Kandidaten für den Gemeinderat: Malte Kanebley, Gerhard Peters, Katja Seifert, Matthias Weigmann, Gerhard Käse, Adrian Gerlings, Enka-Maria Wiegers, Thomas Wilde, Peter Hauschild, Dirk Marx, Holger Niemitz, Jan Hauschild, Julia Rose-Deißner, Riediger Schmitt, Patrick Erdmann, Sebastian Reins, Kunt Meier, Hans-Ulrich Kanebley, Richard Zimmerer