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Thomas Scharbatke ohne Mehrheit

Thomas Scharbatke erreichte nicht die erforderliche Mehrheit

Abstimmungsniederlage: Stelle des Verwaltungs-Vizes der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten wird ausgeschrieben

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Rückschlag für Verwaltungsprofi Thomas Scharbatke: Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Rat der neuen, zum Jahresanfang fusionierten Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten eine für Scharbatke unerfreuliche Abstimmung getroffen. Entgegen alter Pläne votierten 19 der 35 anwesenden Ratsleute dafür, dass die bislang noch offene und für Scharbatke vorgesehene Wahlbeamtenstelle des Ersten Samtgemeinderates öffentlich ausgeschrieben wird.

Beabsichtigt war eigentlich der Verzicht auf die Ausschreibung. Doch dafür bedurfte es einer 75-prozentigen Mehrheit für Scharbatke. Nun muss sich Thomas Scharbatke, der als versierter Verwaltungsmann und kommunalrechtlich bewandert gilt, überlegen, ob er sich bei der anstehenden Ausschreibung auf das Amt bewirbt. Scharbatke war kurzzeitig als Bürgermeister-Kandidat in Buxtehude und Bremervörde ins Gespräch gebracht worden, wollte sich aber nach eigenen Bekundungen lieber auf den Posten in der neuen Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten konzentrieren.

Seit Anbeginn der Fusionsverhandlungen war geplant, dass Thomas Scharbatke den Posten des Vertreters des Samtgemeinde-Chefs Holger Falcke bekommt. Als oberstes Gebot bei den Fusionsvorbereitungen galt: Weder in den Mitgliedskommunen noch beim Personal soll es Verlierer geben.

Über die Hintergründe des fehlenden Rückhalts für Scharbatke drang bislang nur wenig an die Öffentlichkeit. Laut Insidern kommt der Großteil der Gegenstimmen von der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Die FWG hatte die geheime Abstimmung beantragt.

Thomas Scharbatke sagte dem WOCHENBLATT: „Das von mir stets praktizierte loyale und vertrauliche Miteinander und mein uneigennütziges Engagement für das große Ganze wurden mit Füßen getreten.“