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"Jetzt sind andere dran"

Würden ihren Nachfolgern mit Rat und Tat zur Seite stehen: die bisherigen Faslams-Organisatoren (v. li.) Birgit Bunkenburg, Ulf Schröder und Claudia van Riesen
Neue Organisatoren für den Faslam in Hörsten gesucht

kb. Hörsten. Für viele Hörstener war das ein echter Schreckmoment: Beim traditionellen Eieressen nach dem diesjährigen Faslam verkündete Brigit Bunkenburg, dass sie nach 20 Jahren nicht mehr als Organisatorin des Faslams zur Verfügung steht. Auch ihre Mitstreiter aus dem Orga-Team, Ulf Schröder und Claudia van Riesen, hören nach vielen Jahren auf. „Jetzt sind einfach mal andere dran“, sagt Birgit Bunkenburg, der dieser Schritt nicht leicht fiel.
Der Hörstener Faslam ist ein Fest mit Tradition und wird bereits seit rund 100 Jahren gefeiert. In diesem Jahr waren so viele Wagen dabei wie noch nie. Den Hörstener Faslam macht besonders, dass dort wirklich die Dorfgemeinschaft im Vordergrund steht. Jedes Jahr werden von den Dorfbewohner Stände aufgebaut, an denen es kostenlose Verpflegung gibt. Alle sind mit großem Spaß, viel Herz und Einsatz dabei. Und obwohl natürlich auch Umzugswagen aus benachbarten Orten teilnehmen, ist der Hörstener Faslam nie über eine gewisse Größe hinausgewachsen. „Das haben wir ganz bewusst so gehalten“, sagt Brigit Bunkenburg.
Sie und ihre Mitstreiter sind keinesfalls faslamsmüde. „Aber wir organisieren ja nicht nur den Umzug“, sagt Ulf Schröder. Das Orga-Team ist ganzjährig für die Veranstaltungen im Dörphus zuständig - und deshalb nach dem Umzug auch für den Lumpenball. Am Faslamswochenende bedeutet das „Einsatz nonstop“. Denn am Sonntag findet zudem noch der Faslamsschmaus und die Wagenprämierung im Dörphus statt. „Das wurde uns einfach zuviel“, sagt Birgit Bunkenburg.
Welche Aufgaben würden die neuen Organisatoren übernehmen? „Unsere Nachfolger wären für den Umzug und die Moderation beim Eieressen zuständig, um die Veranstaltungen im Dörphus kümmern wir uns natürlich weiter“, sagt Ulf Schröder. Das bedeutet konkret: Der Umzug muss angemeldet werden, Versicherungsfragen müssen geklärt und Absprachen mit Polizei oder Feuerwehr getroffen werden. Auch mit den Anwohnern, die die Stationen organisieren, werden Absprachen getroffen. „Beim Umzug selbst ist es wichtig, als Ansprechpartner vor Ort zu sein und alles im Blick zu haben“, erzählt Birgit Bunkenburg.
Doch auf die Organisatoren kommt nicht nur Arbeit zu, sondern auch eine Menge Spaß. „Man kommt mit tollen Leuten zusammen“, sagt Ulf Schröder. Das ehemalige Orga-Team steht seinen Nachfolgern natürlich auch mit Rat und Tat zu Seite. „Wir würden uns riesig freuen, wenn die Tradition aufrecht erhalten wird und lassen niemanden mit der neuen Aufgabe im Regen stehen“, verspricht Birgit Bunkenburg. Idealerweise wäre ein Organisationsteam aus ca. zehn bis zwölf Leuten. „Es gibt viele einzelne, klar umrissene Aufgaben, die man gut auf mehrere Schultern verteilen kann“, weiß Ulf Schröder.
Wer Lust hat, sich bei der Organisation des Faslams einzubringen, wendet sich an Birgit Bunkenburg, Tel. 04105 - 81012 (gern auf den AB sprechen). Und übrigens: Der Faslamstermin für nächstes Jahr ist bereits reserviert.