Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Bauausschuss stimmt für Neubau eines Vereinsheims für den TV Meckelfeld

Deutlich in die Jahre gekommen ist das Vereinsheim des TV Meckelfeld am Appenstedter Weg (Foto: archiv / kb)
kb. Meckelfeld. Gute Nachrichten für den TV Meckelfeld: Der Ausschuss für Bauen, Sport und Senioren der Gemeinde Meckelfeld hat sich jetzt einstimmig dafür ausgesprochen, das marode und in die Jahre gekommen Vereinsheim am Appenstedter Weg durch einen Neubau zu ersetzen.
Wie berichtet, kämpft der Verein schon seit vielen Jahren um ein neues Vereinshaus, erstmals in der politischen Diskussion war das Thema 1994. Vor vier Jahren hatte der Verein erneut den Bedarf für ein neues Vereinsheim mit rund 800 Quadratmetern angemeldet. Die Kosten für das Gebäude, das u.a. Umkleidekabinen, Toiletten, einen Clubraum, eine Küche und Materialräume umfassen soll, wurden seitens der Gemeindeverwaltung grob auf drei Millionen Euro geschätzt. Geld, das die Gemeinde nicht hatte.
Um einer Realisierung näherzukommen, hat der Verein den Raumbedarf noch einmal aktualisiert und sich dabei zunächst auf neue Umkleidekabinen nebst sanitäre Anlagen, einen kleinen Lagerraum, ein Büro und einen Clubraum mit insgesamt 432 Quadratmetern beschränkt. Grob geschätzt liegen die Kosten dafür bei rund 1,6 Millionen Euro. Nach den Vorstellungen des Vereins sollten weitere benötigte Räume zu einem späteren Zeitpunkt angebaut werden. Standort des neuen Vereinsheims soll auf zwei nicht mehr benötigten Tennisplätzen sein, das alte Gebäude soll später abgerissen werden.
Eine Sanierung des alten Gebäudes läge laut Verwaltungs-Vorlage im sechsstelligen Bereich - bisher war der Tenor, dass eine solche Maßnahme wenig sinnvoll ist. Für den TV Meckelfeld wäre daher ein Neubau dringend notwendig - die meisten Mitglieder benutzen die sanitären Anlagen im derzeitigen Gebäude aufgrund ihres Zustandes schon gar nicht mehr.
Mit der jetzigen Entscheidung ist ein neues Vereinsheim fürden TV Meckelfeld in greifbare Nähe gerückt. In 2018 sollen die genauen Kosten ermittelt werden, wann die Baumaßnahmen beginnen könnten, muss dann im Rahmen der allgemeinen Beratungen über die Prioritätenlisten der einzelnen Fachbereiche festgelegt werden.